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	<title>Inspiration theUntold | stories4brands</title>
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	<description>Digital Storytelling4Brands</description>
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	<title>Inspiration theUntold | stories4brands</title>
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		<title>„Punk entsteht nicht aus Daten“ – Mario Pricken über KI und echte Kreativität.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 06:48:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Mario Pricken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kribbeln im Kopf, Mut zum Normbruch und KI als Sparringspartner. Im Interview erklärt Mario Pricken, warum „schön“ noch lange nicht „gut“ ist, wie er mithilfe von KI seine Ideen schärft und weshalb das große C der Kreativität menschlich bleibt. Der österreichische Kreativitätsexperte und Innovationsberater ist Autor des Standardwerks „Kribbeln im Kopf“ (über 100.000 verkaufte Exemplare) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.stories4brands.com/punk-entsteht-nicht-aus-daten-mario-pricken-ueber-ki-und-echte-kreativitaet/">„Punk entsteht nicht aus Daten“ – Mario Pricken über KI und echte Kreativität.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.stories4brands.com">theUntold | stories4brands</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Kribbeln im Kopf, Mut zum Normbruch und KI als Sparringspartner. Im Interview erklärt <a href="https://mariopricken.com">Mario Pricken</a>, warum „schön“ noch lange nicht „gut“ ist, wie er mithilfe von KI seine Ideen schärft und weshalb das große C der Kreativität menschlich bleibt. Der österreichische Kreativitätsexperte und Innovationsberater ist Autor des Standardwerks <a href="https://mariopricken.com/dein-kribbeln-im-kopf/">„Kribbeln im Kopf“</a> (über 100.000 verkaufte Exemplare) und erforscht in „Die Aura des Wertvollen“, was Produkte wirklich begehrenswert macht.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-mann-hinter-kribbeln-im-kopf">Der Mann hinter „Kribbeln im Kopf“.</h2>



<p><strong>Viele kennen dich durch dein Standardwerk zur Kreativität. Für alle anderen: Welche kurze Geschichte über dich macht sofort Lust auf mehr?</strong></p>



<p>Ich mache im Kern genau das, was ich bin – nichts Aufgesetztes, nichts nur theoretisch Erlerntes. Schon als Kind war mein Lieblingsmärchen „Des Kaisers neue Kleider“. Diese Perspektive von außen begleitet mich bis heute: rauszoomen, Dinge so sehen, wie sie sind, und daraus Spielräume eröffnen.</p>



<p>Über die Jahre habe ich mit Teams gearbeitet, Methoden getestet und vor allem praktisch geübt. Theorie ist wichtig, aber ohne Tun bleibt sie leer. So hat sich bei mir ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie man Menschen schnell in einen kreativen Zustand versetzt – heute auch mit Unterstützung von KI.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/buch-kribbeln-im-kopf2-1024x678.png" alt="Kribbeln im Kopf Buch von Mario Pricken - Kreativitätstechniken und Brain-Tools für Werbung und Design" class="wp-image-9644" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/buch-kribbeln-im-kopf2-1024x678.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/buch-kribbeln-im-kopf2-300x199.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/buch-kribbeln-im-kopf2-768x509.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/buch-kribbeln-im-kopf2.png 1057w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Standardwerk: &#8222;Kribbeln im Kopf&#8220; von Mario Pricken – seit über 20 Jahren die Bibel für Kreative. Das Buch zeigt systematische Wege zu außergewöhnlichen Ideen.</figcaption></figure>



<p><strong>Wann hattest du das letzte Mal dieses berühmte „Kribbeln im Kopf“?</strong></p>



<p>Täglich. Ich arbeite seit zweieinhalb Jahren jeden Tag zwei bis vier Stunden mit KI. Oft reicht ein einziges Wort in einer Antwort, das mich komplett in eine neue Richtung katapultiert.</p>



<p>Gestern zum Beispiel wollte ein Kunde sein Event emotionaler gestalten. Ich habe der KI gesagt: „Gib mir Momente, in denen Menschen weinen – aber vor Freude.“ Die KI spuckte aus: „Wenn Gehörlose zum ersten Mal hören.“ Boom! Daraus entstand die Idee, das Event mit einem Moment absoluter Stille zu beginnen, bevor die Musik einsetzt. Die KI lieferte also nicht die Lösung, sondern den entscheidenden Impuls.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ki-als-kreativer-sparringspartner">KI als kreativer Sparringspartner</h2>



<p><strong>Wenn du „Kribbeln im Kopf“ heute neu schreiben würdest, was würde sich durch KI ändern?</strong></p>



<p>Die Denkstrategien aus dem Buch sind universell, sie funktionieren branchenübergreifend und sind heute sogar noch relevanter. Wer mit KI arbeiten will, sollte diese Strategien bewusst beherrschen, so wie man Yoga übt oder jongliert: Man wiederholt die Übungen, bis sie ins Muskelgedächtnis übergegangen sind.</p>



<p>Spannend ist, dass KI extrem gut in Mustererkennung und Analogiebildung ist. Sie kann in völlig fachfremden Bereichen Lösungen finden. Stell dir zum Beispiel vor, du möchtest offenporiges Hartholz vor Schimmel schützen. Ein Mensch bleibt schnell im „Holz“-Denken stecken. Eine KI hingegen springt mühelos in die Medizin und fragt: „Wie verhindert man dort Pilz- oder Bakterienbefall nach Operationen?” Aus solchen Analogien entstehen neue Lösungswege.</p>



<p>Ich würde also keine neuen „Tricks” hinzufügen, sondern zeigen, wie man die Arbeitsweise von KI nutzt: das Spielfeld öffnen, ohne die eigene Urteilskraft abzugeben.</p>



<p><strong>Das klingt fast zu schön. Wenn KI so genial für Kreativität ist, warum nutzen es dann nicht längst alle Kreativen?</strong></p>



<p>(Mario lacht) Gute Frage! Viele haben Angst. Angst, ersetzt zu werden, Angst vor dem Kontrollverlust oder sie denken, es sei Betrug an der eigenen Kreativität. Manche probieren es einmal, bekommen mittelmäßige Ergebnisse und geben auf.</p>



<p>Das Problem ist: Die meisten nutzen KI wie Google – Frage rein, Antwort raus. Aber so funktioniert das nicht. Es ist wie &#8230; du gibst jemandem einen Pinsel und sagst: „Mal mal was Schönes.“ Ohne Technik, ohne Dialog wird das nichts. Man muss lernen, mit der KI zu tanzen, nicht ihr Befehle zu geben.&nbsp;</p>



<p><strong>Nimm uns mit in deinen Prozess! Wie tanzt du konkret mit der KI?</strong></p>



<p>&nbsp;„Ich starte gern bei Null und lade die KI bewusst ins Spiel ein: ‚Magst du das Thema mit mir erarbeiten?‘“ Anstatt sofort einen perfekten Prompt zu setzen, gehe ich in einen Dialog. Daraus entsteht ein maßgeschneiderter Prompt, den ich an eine zweite KI zum Probelauf gebe. Diese zeigt mir, wo etwas noch unklar ist.</p>



<p>Dieses Feedback fließt zurück und der Prompt wird so lange geschärft, bis die Ergebnisse zufriedenstellend sind. Wenn der Testlauf enttäuschend ausfällt, iteriere ich: eine Runde Klarheit, eine Runde Schärfung. Oft reicht ein einziges Wort, um die Richtung zu ändern.</p>



<p><strong>Und was, wenn die KI mal komplett versagt?</strong></p>



<p>Oh, das passiert ständig! Letzte Woche wollte ich Ideen für eine Kampagne zum Thema Einsamkeit. Die KI hat mir 20 Varianten von ‚Menschen umarmen sich‘ geliefert. Klischee-Alarm! Da merkst du: Die Maschine reproduziert Muster. Sie hat keine Ahnung, wie sich Einsamkeit wirklich anfühlt.</p>



<p>Also bin ich anders rangegangen und habe gefragt: „Was machen Menschen, wenn niemand zuschaut?” Plötzlich kamen ganz andere Antworten: Mit Haustieren reden, den Fernseher als Hintergrundgeräusch laufen lassen, aus Gewohnheit zwei Teller decken. Das waren brauchbare Ausgangspunkte für inspirierende Gedankenspiele.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="569" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/mariopricken-visuellekreativitaet_seite_001-e1627219303158-1024x569.png" alt="Visuelle Kreativität eBook Cover von Mario Pricken - kostenloser Download" class="wp-image-9649" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/mariopricken-visuellekreativitaet_seite_001-e1627219303158-1024x569.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/mariopricken-visuellekreativitaet_seite_001-e1627219303158-300x167.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/mariopricken-visuellekreativitaet_seite_001-e1627219303158-768x427.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/mariopricken-visuellekreativitaet_seite_001-e1627219303158.png 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Buchtipp zum Weiterlesen: Mario Pricken bietet sein Praxishandbuch &#8222;Visuelle Kreativität&#8220; als <a href="https://mariopricken.com/visuelle-kreativitaet-download/">kostenloses eBook</a> an. Auf 240 Seiten finden Kreative aus Werbung, 3D-Animation und Games spezielle Techniken für neue Bildwelten. Das Buch zeigt, wie man innere Vorstellungsbilder als Inspirationsquelle nutzt und visuelles Denken in neue Richtungen lenkt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-schon-noch-lange-nicht-gut-ist">Warum schön noch lange nicht gut ist</h2>



<p><strong>Form vs. Inhalt – was passiert mit Markengeschichten, wenn Maschinen mitschreiben?</strong></p>



<p>&nbsp;„Wenn Maschinen mitschreiben, werden Markengeschichten oft glatter und schneller produziert, aber auch homogener. Derzeit erleben wir einen Rausch um die Form, also darum, wie etwas an der Oberfläche aussieht: großartiger Look, perfekte Bildwelten, umwerfende Designs. Aber wir merken allmählich, dass es sich um tote Bildhüllen handelt – schön allein reicht eben nicht. Ohne eine starke Idee bleibt es Dekor, selbst wenn es glänzt. Eine geniale Idee hingegen begeistert selbst dann, wenn sie nur schnell auf eine Serviette gekritzelt wurde.</p>



<p>Bei KI kommt noch etwas hinzu: Am Anfang staunst du, weil sie so viel auspackt. Mit der Zeit merkst du jedoch, dass sie sich oft wiederholt und in Variationen ihrer selbst erschöpft. Genau deshalb bleibt der Mensch gefragt, der sich die Frage stellt: „Was ist hier eigentlich die Idee?“ Erst wenn diese Frage beantwortet ist, darf es schön werden – nicht umgekehrt.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong>„Form ohne Inhalt funktioniert nicht. Eine geniale Idee hingegen begeistert selbst dann, wenn sie nur schnell auf einer Serviette gekritzelt wurde.“</strong></p><cite>Mario Pricken</cite></blockquote></figure>
</div>
</div>



<p><strong>Woran merkst du im Alltag, dass eine Idee wirklich trägt?</strong></p>



<p>Ich stelle mir einfache, menschliche Fragen: Rührt mich das? Lache ich? Lerne ich etwas? Wenn nichts davon passiert, fehlt die Substanz – dann muss ich zurück zur Idee. Die KI liefert mir Rohmaterial und öffnet das Feld, aber die Entscheidung, was Bedeutung hat, treffe immer noch ich.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-aura-des-wertvollen">Die Aura des Wertvollen</h2>



<p><strong>In deinem Buch <a href="https://mariopricken.com/die-aura-des-wertvollen/">„Die Aura des Wertvollen“</a> erforschst du, was Produkte begehrenswert macht. Was macht eine Idee heute wertvoll – in Zeiten, in denen Inhalte im Sekundentakt entstehen?</strong></p>



<p>Ich stelle mir zwei einfache, aber harte Fragen: Ist das in sechs Monaten noch tragfähig? Und ist es leicht kopierbar?</p>



<p>Wenn ich beide mit „Ja“ beantworte, lasse ich es. Wert entsteht dort, wo etwas unkopierbar ist und eine gewisse Laufzeit hat. Ein gutes Beispiel ist Luxus: das Einzigartige, Seltene mit klarer Herkunft. In Ideen übersetzt heißt das: kein austauschbarer Effekt, sondern Sinn, Bedeutung und Originalität.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mut-normbruch-und-die-grenzen-der-ki">Mut, Normbruch und die Grenzen der KI</h2>



<p><strong>Du sprichst oft von Mut und Normbruch. Erzähl mal: Wo bist du selbst gegen Normen angeeckt?</strong></p>



<p>(Mario überlegt kurz) Vor Jahren hatte ich einen Auftrag von einem großen Automobilhersteller. Die wollten eine „innovative” Kampagne, aber bitte so, dass sie aussieht wie die letzten drei auch. Ich habe dann in der Präsentation statt Hochglanz-Mockups handgezeichnete Skizzen gezeigt. Bewusst roh, bewusst unfertig. Der Marketingchef war &#8230; sagen wir mal: irritiert.</p>



<p>Aber genau das hat die Diskussion eröffnet. Plötzlich ging es nicht mehr um die Oberfläche, sondern um die Idee dahinter. Am Ende wurde es eine der mutigsten Kampagnen, die sie je umgesetzt haben. Manchmal muss man Erwartungen brechen, um zum Kern vorzudringen.</p>



<p><strong>Kann KI auch mutig sein und Normen brechen?</strong></p>



<p>Mut ist eine menschliche Kategorie. KI hat keine innere Haltung, sie bewegt sich in Leitplanken. Bevor ein System etwas generiert, läuft deine Anfrage durch Sicherheitsfilter. Diese blocken im Zweifel zu früh – lieber einmal zu viel stoppen als einmal zu wenig. Sobald du von der braven Alltagsästhetik abweichst, wird es eng. Ein zu enges Korsett ist jedoch Gift für die Kreativität.</p>



<p><strong>Braucht es diese Leitplanken nicht auch zum Schutz?</strong></p>



<p>Natürlich will niemand, dass KI für Manipulation oder Schaden missbraucht wird. Aber es gibt einen Unterschied zwischen sinnvollem Schutz und kreativem Würgegriff.</p>



<p>Mein Vorschlag war ein geschütztes Ideenlabor: eine KI, die in einem kontrollierten Rahmen alles darf – moderiert, beobachtet, aber frei. Unternehmen könnten „reingehen“, radikale Lösungen entwickeln und „rausgehen“. Ein scharfes Messer, sicher verwahrt. Die Politik sagt: „Keine Zeit, wir setzen erstmal den EU AI Act um.” Genau da verlieren wir Tempo gegenüber anderen Märkten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/chatgpt-image-17.-aug.-2025-20_06_20-683x1024.png" alt="Mario Pricken Porträt mit Zitat: Punk entsteht nicht aus Daten, sondern aus Wut" class="wp-image-9646" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/chatgpt-image-17.-aug.-2025-20_06_20-683x1024.png 683w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/chatgpt-image-17.-aug.-2025-20_06_20-200x300.png 200w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/chatgpt-image-17.-aug.-2025-20_06_20-768x1152.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/chatgpt-image-17.-aug.-2025-20_06_20.png 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kultur vs. Code: Warum echte kreative Bewegungen nicht aus Algorithmen entstehen können. (Bild generiert mit Flux Lora und ChatGPT)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-kleine-c-und-das-grosse-c">Das kleine c und das große C</h2>



<p><strong>Du hast mal den „ChatGPT-Sprint“ angeboten, das waren Workshops, in denen Teams lernten, mit KI kreativ zu arbeiten. Warum machst du das nicht mehr?</strong></p>



<p>Die Idee war simpel: Wir nahmen echte Probleme aus Marketingabteilungen und entwickelten live mit KI vielfältige Lösungsansätze. Innerhalb von zwei Tagen entsteht so eine Kampagnenidee. Der schwierige Anfang – loslassen, wild werden – wird von der Maschine angeschoben.</p>



<p>Warum ich aufgehört habe? Der Markt „Wir zeigen dir KI“ ist überfüllt. Außerdem ändert sich alles so schnell, dass Dauerschulungen nötig wären. Ich entwickle jetzt lieber täglich eigenständig Konzepte und biete sie direkt Unternehmen an. Weniger Schulung, mehr Substanz.</p>



<p><strong>Viele Kreative fürchten, von KI ersetzt zu werden. Was übernimmt die Maschine und was bleibt menschlich?</strong></p>



<p>Ich unterscheide zwischen dem kleinen „c“ und dem großen „C“.</p>



<p>Das kleine „c“ steht für alle kreativen Aufgaben innerhalb bekannter Muster: Logos variieren, Layouts anpassen, Textvarianten schreiben. Fleißarbeit im kreativen Gewand. Das frisst KI zum Frühstück. Schneller, billiger, oft gut genug.</p>



<p>Das große „C“ – das sind die Dinge, die Kultur prägen: Punk, Hip-Hop, Bauhaus. Sie entstehen nicht aus Vorlagen, sondern aus Lebensgefühl, Reibung und Mut. KI kann Punk beschreiben und imitieren, aber sie kann kein neues Genre wie Punk erfinden. Denn Punk entsteht nicht aus Daten, sondern aus einem aufkeimenden, revolutionären Lebensgefühl einer Minderheit.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong>„Automatisierung frisst das Beschreibbare – das große C bleibt menschlich.&#8220;</strong></p><cite>Mario Pricken</cite></blockquote></figure>



<p><strong>&nbsp;„Aber ist deine tägliche KI-Nutzung nicht auch eine Form von Abhängigkeit?”</strong></p>



<p>(Mario lacht) Das ist ein interessanter Punkt! Es gibt Tage, da denke ich: Hätte ich das auch ohne KI hinbekommen? Vermutlich ja, aber langsamer.</p>



<p>Es ist wie mit jedem Werkzeug: Du darfst nicht verlernen, ohne damit zu arbeiten. Ich skizziere immer noch von Hand und denke ohne Maschine. Die KI ist mein Sparringspartner, aber nicht mein Gehirn. Wenn sie morgen weg wäre, könnte ich weitermachen. Nur eben wieder allein im Ring oder mit einem spannenden Team.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-blick-nach-vorn">Der Blick nach vorn</h2>



<p><strong>Was bedeutet die Demokratisierung von Kreativ-Tools für Agenturen?</strong></p>



<p>&nbsp;„Früher brauchten Marketingabteilungen eine Agentur für alles, heute machen sie vieles selbst. Videos in Tagen statt Monaten. Die Folge sind Preisdruck und die Entwertung standardisierbarer Leistungen.</p>



<p>Aber es werden auch Talente hervorgebracht, mit denen niemand gerechnet hat. Die Frage ist: Wofür wird künftig bezahlt? Für austauschbaren Output sicher weniger. Für unkopierbare Wirkung, strategische Sicherheit und echte Innovation hingegen mehr. Insgesamt muss jedoch damit gerechnet werden, dass die Honorare sinken werden.</p>



<p><strong>Wie gehst du mit dem Thema Urheberrecht um? KI wurde schließlich auf fremden Werken trainiert.</strong></p>



<p>Das ist tatsächlich ein Dilemma. Einerseits profitiere ich davon, dass die KI Millionen von Quellen kennt. Andererseits … Wo ist die Grenze zwischen Inspiration und Kopie?</p>



<p>Ich handhabe es so: Die KI liefert mir Rohmaterial und Richtungen, aber niemals fertige Lösungen. Ich würde nie einen KI-Text 1:1 übernehmen oder ein KI-Bild als mein eigenes ausgeben. Die Maschine ist der Ausgangspunkt, nicht der Endpunkt. Die Verantwortung für Originalität liegt bei mir.</p>



<p><strong>Ein Blick in zehn Jahre. Was kippt? Was bleibt?</strong></p>



<p>Automatisierung frisst das Beschreibbare. Alles, was klare Regeln hat, wird billiger und schneller. Was bleibt, ist das Undefinierbare: kulturelle Bewegungen, echte Emotionen und der menschliche Funke. Und die Fähigkeit, Sinn zu stiften.</p>



<p>KI wird zwar immer besser im Imitieren, aber Bedeutung entsteht zwischen Menschen, nicht zwischen Datenpunkten.</p>



<p><strong>Gibt es etwas, das unsere Leserinnen und Leser sofort ausprobieren können?</strong></p>



<p>Ja, in <a href="https://chatgpt.com">ChatGPT</a> gibt es meinen Bot „Kribbeln im Kopf“. Einfach bei <a href="https://chatgpt.com/gpts">„GPTs erkunden“</a> danach suchen. Du lädst ein Kampagnenbild hoch und das Tool analysiert die dahinterliegende Denkstrategie. Anschließend hilft es dir, diese Strategie auf dein eigenes Thema anzuwenden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="394" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/bildschirmfoto-2025-08-17-um-17.03.02-1024x394.png" alt="Kribbeln im Kopf GPT-Bot von Mario Pricken in ChatGPT mit über 1000 Nutzern" class="wp-image-9642" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/bildschirmfoto-2025-08-17-um-17.03.02-1024x394.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/bildschirmfoto-2025-08-17-um-17.03.02-300x116.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/bildschirmfoto-2025-08-17-um-17.03.02-768x296.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/bildschirmfoto-2025-08-17-um-17.03.02-1536x592.png 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/08/bildschirmfoto-2025-08-17-um-17.03.02.png 2020w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Praxis statt Theorie: Der &#8218;Kribbeln im Kopf&#8216;-GPT von Mario Pricken wurde bereits über 1.000 Mal genutzt. Userinnen und User können Kampagnenbilder hochladen und die dahinterliegende Kreativstrategie analysieren lassen.</figcaption></figure>



<p>Mein Tipp: Lade zwei völlig unterschiedliche Motive hoch, zum Beispiel eine Auto-Werbung und eine NGO-Kampagne. Schau, welche Strategien erkannt werden. Dann nimm dein eigenes Thema und lass dir Ideen für beide Strategien geben. Du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich die Ergebnisse sind. Aber Vorsicht: Lade keine sensiblen Daten hoch. Und denke daran: Es handelt sich um Rohmaterial, nicht um die fertige Lösung.</p>



<p><strong>Mario, vielen Dank für diese offenen Einblicke! Hast du noch einen letzten Gedanken für unsere Leserinnen und Leser?</strong></p>



<p>Gerne! Mein Rat: Habt keine Angst vor KI, aber verliebt euch auch nicht blind in sie. Sie ist ein faszinierendes Werkzeug, das unsere Kreativität erweitern kann – aber nur, wenn wir selbst wach und kritisch bleiben. Das Kribbeln im Kopf kommt immer noch von euch. Die Maschine kann den Funken liefern, aber das Feuer müsst ihr selbst entfachen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><em>Einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen generativer KI bietet die neue Auflage unseres Handbuchs <a href="https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/gxmedia.galileo-press.de/leseproben/5885/leseprobe_rheinwerkverlag_content_creation_mit_ki.pdf">„Content Creation mit KI“</a> – erhältlich beim <a href="https://www.rheinwerk-verlag.de/content-creation-mit-ki/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rheinwerk-Verlag</a> und <a href="https://www.amazon.de/Content-Creation-mit-DALL-Content-Erstellung-dp-3367101338/dp/3367101338/ref=dp_ob_image_bk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Amazon</a></em>.</p>



<p></p>
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		<title>Verschmelzung von KI und Mensch im Film: Florian Meimberg im Interview</title>
		<link>https://www.stories4brands.com/verschmelzung-von-ki-und-mensch-florian-meimberg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 10:13:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Florian Meimberg begann als erfolgreicher Art Director in internationalen Werbeagenturen und entwickelte sich zum vielfach ausgezeichneten Regisseur sowie Autor. Mit seinen ultrakurzen „Tiny Tales“ gewann er den Grimme Online Award, auch als Buch wurden sie zum Bestseller. Seit zwei Jahren erforscht er das Zusammenspiel von klassischem Storytelling und innovativer KI – dabei steht für ihn die Verschmelzung von KI und Mensch im Film im Mittelpunkt. Im Interview spricht er über seinen KI-basierten „PlayStation VR“-Trailer, die Bedeutung authentischer Geschichten für Union Investment und seine Zusammenarbeit mit Roland Emmerich.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Florian Meimberg ist ein kreativer Kopf mit einer faszinierenden Karriere. Er begann als erfolgreicher Art Director in internationalen Werbeagenturen. Dann entwickelte er sich zum vielfach ausgezeichneten Regisseur und Autor. Seine ultrakurzen Geschichten sind unter dem Namen <a href="https://www.amazon.de/Auf-die-Länge-kommt-Geschichten/dp/3596192374/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&amp;crid=26MJLN9KGEPGA&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.wGLx_S2da3gUF9GSAvje5J7n4UjCzlnMBbGRQW0fqVvkHcwoedH7VrU0bgBqrSt4K89ZRjn6IHCRTnN-ALolWmTNUVqcOnHoVg2vA_-qGygqOK4j2TjrDVAwTg23hWbOM34t6q90pvyU0cRMkWXubmTQHvlKipRn9FrGMdR6WHChQ1XziazdnvIskGAbTSo_8K7XggqST0GO6go9D5mjthddQfBeX6RCzTyqxbtacTU.U66eEgs5OLTswDC_DOQB0NCHmIjAvHyaeiUXPwBM2VM&amp;dib_tag=se&amp;keywords=tiny+tales&amp;nsdOptOutParam=true&amp;qid=1737491360&amp;sprefix=tiny+tales%2Caps%2C101&amp;sr=8-1">Tiny Tales</a> bekannt. Sie brachten ihm nicht nur den Grimme Online Award ein. Auch in Buchform wurden sie zum Bestseller. Seit zwei Jahren lotet Florian das Spannungsfeld zwischen traditionellem Storytelling und den innovativen Möglichkeiten künstlicher Intelligenz im Film aus. <strong>Dabei spielt für ihn die Verschmelzung von KI und Mensch im Film eine zentrale Rolle.</strong></strong> <strong>Im Interview spricht er über die Entstehung seines KI-basierten Playstation VR Trailers. Er erklärt, wie wichtig authentische Geschichten in seinen Werbefilmen für Union Investment sind. Außerdem beschreibt er die inspirierende Zusammenarbeit mit Roland Emmerich.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kunstliche-intelligenz-im-film-der-ki-film-playstation-vr"><strong>Künstliche Intelligenz im Film: Der KI-Film &#8222;Playstation VR&#8220;</strong></h2>



<p><strong>Dein Spec-Trailer &#8222;PlayStation VR&#8220; lotet die Grenzen der KI aus. Was hat dich an diesem Projekt besonders fasziniert?</strong></p>



<p>Als die ersten KI-Tools wie <a href="http://www.midjourney.com">Midjourney</a> und <a href="http://www.runwayml.com">Runway</a> aufkamen, war ich sofort fasziniert. Plötzlich gab es Möglichkeiten, die vorher nur mit riesigen Budgets denkbar waren. Für mich war das ein Experiment, wie weit sich die Verschmelzung von KI und Mensch im Film treiben lässt. Obwohl die Technik beeindruckend ist, sehe ich sie in erster Linie als Mittel, um das kreative Potenzial zu erweitern. Das Ergebnis zeigt: Ja, mit KI kann man auf Augenhöhe mit großen Produktionen arbeiten.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1152" style="aspect-ratio: 2048 / 1152;" width="2048" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/psvr-trailer-neu-m4v-image.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/psvr-trailer-neu.m4v"></video><figcaption class="wp-element-caption">Der Spec-Trailer &#8222;Playstation VR&#8220; von Regisseur Florian Meimberg lotet die Grenzen der KI aus. Und erforscht dabei auch die Verschmelzung von KI und Mensch im Film.</figcaption></figure>



<p><strong>Der Trailer hat eine hohe Schnittfrequenz und viele drastische Shots. War das ein stilistisches Mittel, oder gab es technische Gründe dafür?</strong></p>



<p>Beides. Die hohe Schnittfrequenz und die kurzen, drastischen Shots waren bewusst gewählt, um Rendering-Fehler und ungenaue Details zu kaschieren. Ich habe viel experimentiert – oft hunderte Male &#8222;Refresh! Refresh! Refresh!&#8220; gedrückt, um das perfekte Bild zu generieren. Der Prozess war zeitintensiv, aber auch spannend, denn&nbsp;die Verschmelzung von KI und Mensch im Film&nbsp;verlangt viel Feinschliff. Mit Funktionen wie &#8218;Personalization&#8216; und &#8218;Moodboards&#8216; in Midjourney konnte ich der KI spezifische Looks antrainieren, um die Bildsprache konsistent zu halten. Besonders die realistische Darstellung von Menschen war eine Herausforderung, aber das &#8222;Personalize&#8220;-Feature hat dabei enorm geholfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-echte-geschichten-als-markenkern-werbefilme-fur-union-investment"><strong>Echte Geschichten als Markenkern: Werbefilme für Union Investment</strong></h2>



<p><strong>Im Kontrast zu deinem KI-Film stehen deine Werbefilme über Elisabeth Pähtz und Dr. Suzanna Randall. Was fasziniert dich besonders an solchen Projekten?</strong></p>



<p>Diese Werbefilme hatten die besondere Aufgabe, echte Geschichten auf inspirierende Weise mit den Markenwerten von Union Investment zu verbinden. Es ging darum, authentische Einblicke in das Leben beeindruckender Frauen wie Elisabeth Pähtz und Dr. Suzanna Randall zu geben, die gleichzeitig die Werte der Marke transportieren. Bei Elisabeth Pähtz und Dr. Suzanna Randall war es besonders spannend, ihre beeindruckenden Leistungen und Persönlichkeiten auf eine Weise zu zeigen, die andere inspiriert. Diese Nähe und Authentizität ist durch nichts zu ersetzen.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/union_investment__schach_-1080p.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Ein Film für Union Investment mit Großmeisterin Elisabeth Pähtz über Schach.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/union_investment__astro_-1080p.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Ein Film für Union Investment mit Dr. Suzanna Randall über ihre Ausbildung zur Astronautin.</figcaption></figure>



<p><strong>Wie unterscheidet sich der kreative Prozess bei Dokumentarfilmen von deinen KI-basierten Produktionen?</strong></p>



<p>Beim Dokumentarfilm geht es um Spontaneität und Einfühlungsvermögen. Man muss den Menschen Raum geben, ihre Geschichte zu erzählen und gleichzeitig darauf achten, dass die Markenbotschaft subtil und stimmig integriert wird. KI-basierte Produktionen hingegen sind stark von Vorplanung und Technik geprägt. Beide Formate haben ihren Reiz, aber die emotionale Tiefe eines Dokumentarfilms ist etwas ganz Besonderes.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-von-dokumentarfilmen-zu-ultrakurzen-geschichten-tiny-tales-im-fokus"><strong>Von Dokumentarfilmen zu ultrakurzen Geschichten: Tiny Tales im Fokus</strong></h2>



<p><strong>Nach deinen dokumentarischen Projekten, wie den Filmen für Union Investment, möchten wir nun einen Blick auf ein ganz anderes Format werfen: deine ultrakurzen Geschichten, die unter dem Namen <em>Tiny Tales</em> bekannt geworden sind. Dein Projekt <em>Tiny Tales</em> begann als Twitter-Serie, entwickelte sich zu einem Buch und schließlich zu Kurzfilmen. Was macht für dich die Faszination dieser ultrakurzen Geschichten aus?</strong></p>



<p>Es ist die Magie der Kürze. In wenigen Sätzen oder Sekunden eine ganze Welt aufzubauen und am Ende einen Twist zu liefern &#8211; das ist für mich Kunst pur. Bei den Tiny Tales findet das Entscheidende im Kopf des Lesers oder Zuschauers statt. Dieses Kopfkino zu erzeugen, das treibt mich an.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/micro_movies_�__roomservice_-1080p.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Der Film &#8222;Roomservice&#8220;&#8218; aus der Tiny-Tales-Reihe entstand auf klassische Art und Weise – mit einem realen Drehteam, Schauspielern und traditioneller Filmtechnik.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/micro_movies_�__die_vernehmung_-1080p.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Der Film &#8222;Die Vernehmung&#8220; aus der Tiny-Tales-Reihe entstand ebenfalls auf klassische Art und Weise – mit einem realen Drehteam, Schauspielern und traditioneller Filmtechnik.</figcaption></figure>



<p><strong>Deine Arbeit zeigt, wie Mensch und KI zusammenarbeiten können. Wie wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit echten Crews, wie du sie bei den klassischen&nbsp;<em>MICRO MOVIES</em>&nbsp;erlebt hast?</strong></p>



<p>Die Verfilmung war ein großer Schritt, um die Geschichten auf ein neues Medium zu bringen. Vier Filme wurden klassisch mit einem tollen Team aus Schauspielern, Kameraleuten und Produktionsprofis gedreht. Diese Zusammenarbeit war eine besondere Erfahrung, weil jeder im Team seine eigene Kreativität eingebracht hat. Später habe ich zwei Filme mit künstlicher Intelligenz generiert, die auf meinen Geschichten basieren. Es war spannend zu sehen, wie sich diese beiden Ansätze gegenüberstanden. Die klassischen Produktionen lebten von der emotionalen Tiefe und dem Austausch im Team, während die KI-generierten Filme visuelle Welten schufen, die mit herkömmlichen Mitteln kaum möglich gewesen wären. Das zeigt mir letztlich, dass Geschichten am besten funktionieren, wenn Mensch und Technik zusammenarbeiten – ein anschauliches Beispiel für&nbsp;die Verschmelzung von KI und Mensch im Film.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/dive-mov-image.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/dive.mov"></video><figcaption class="wp-element-caption">Der Film „Dive“ aus der Tiny-Tales-Reihe wurde von Florian Meimberg vollständig mit generativer KI realisiert.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/desert-mov-image.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2025/01/desert.mov"></video><figcaption class="wp-element-caption">Der Film „Dessert&#8220; aus der Tiny-Tales-Reihe wurde von Florian Meimberg ebenfalls vollständig mit generativer KI realisiert.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-emmerich-und-die-tiny-tales-eine-verpasste-gelegenheit-voller-inspiration"><strong>Roland Emmerich und die Tiny Tales: Eine verpasste Gelegenheit voller Inspiration</strong></h2>



<p><strong>Roland Emmerich hat von deiner Idee der&nbsp;<em>Tiny Tales</em>-Serie mit 300 ultra-kurzen Geschichten erfahren. Wie kam es dazu, und was ist aus dem Projekt geworden?</strong></p>



<p>Das war eine unglaubliche Erfahrung! Die Idee der&nbsp;<em>Tiny Tales</em>-Serie kam auf, als ich sie zunächst in einem Pitch vorgestellt hatte. Über Umwege &#8211; gemeinsame Kontakte &#8211; landete die Idee schließlich bei Roland Emmerich, der sofort begeistert war. Gemeinsam haben wir das Format weiterentwickelt, um es visuell und erzählerisch auf ein neues Level zu heben. Leider wurde das Projekt durch die Pandemie gestoppt, und nach Corona war Roland mit einem anderen eigenen Projekt beschäftigt. Dennoch war es inspirierend, mit ihm zu arbeiten. Seine Fähigkeit, große Ideen auf den Punkt zu bringen, hat mich nachhaltig beeindruckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-verschmelzung-von-ki-und-mensch-im-film"><strong>Die Verschmelzung von KI und Mensch im Film</strong></h2>



<p><strong>Du beschreibst KI als eine Revolution für die Filmproduktion. Wie siehst du die zukünftige Rolle von KI – als Bedrohung für klassische Filmberufe oder als Bereicherung für kreative Prozesse?</strong></p>



<p>KI ist ein Werkzeug, das uns unglaubliche neue Möglichkeiten eröffnet. Sie kann Szenen erschaffen, die mit klassischen Mitteln undenkbar wären. Aber sie darf niemals die Seele eines Films ersetzen. Filme leben von den Menschen dahinter &#8211; und das darf nicht verloren gehen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>„Technologie ist für mich immer nur ein Werkzeug. Entscheidend bleibt die Idee und die Geschichte dahinter.“</p><cite>Regisseur Florian Meimberg</cite></blockquote></figure>



<blockquote class="wp-block-quote alignfull has-text-align-center is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p></p>
</blockquote>
</blockquote>



<p><strong>Trotz des technologischen Fortschritts betonst du die Bedeutung der menschlichen Zusammenarbeit. Wie kann der menschliche Faktor in der Filmindustrie bewahrt werden?</strong></p>



<p>Indem man KI als Unterstützung und nicht als Ersatz sieht. Es geht darum, die Leidenschaft und Kreativität der Menschen mit der Effizienz der Technologie zu verbinden. Am Ende ist es die menschliche Note, die den Unterschied macht, und das spürt man in jedem guten Film. Dabei kann&nbsp;die Verschmelzung von KI und Mensch im Film&nbsp;den kreativen Prozess beflügeln, ohne die menschliche Seele zu verdrängen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-storytelling-fur-marken-authentizitat-als-schlussel"><strong>Storytelling für Marken: Authentizität als Schlüssel</strong></h2>



<p><strong>Welche Rolle spielen Storytelling und Markenpersönlichkeiten in deinen Projekten und wie beeinflussen deine Erfahrungen in Werbung und Film deine Herangehensweise an das Geschichtenerzählen für Marken?</strong></p>



<p>Geschichten sind der Kern jeder Marke. In meinen Projekten geht es immer darum, Emotionen zu wecken und Menschen mit authentischen Erlebnissen zu verbinden. Meine Erfahrungen aus Werbung und Film helfen mir dabei, Markenpersönlichkeiten zu schaffen, die greifbar und unvergesslich sind. Das ist für mich der Schlüssel zu erfolgreichem Storytelling.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grenzenlose-moglichkeiten-florians-traumprojekt"><strong>Grenzenlose Möglichkeiten: Florians Traumprojekt</strong></h2>



<p><strong>Wenn du einen Film ohne technische, finanzielle oder logistische Einschränkungen drehen könntest, worum würde es gehen und welche Geschichte würdest du erzählen wollen?</strong></p>



<p>Ich würde eine hybride Serie machen, die reale und KI-generierte Elemente kombiniert. Vielleicht basierend auf meinen&nbsp;<em>Tiny Tales</em>. Alternativ könnte ich mir vorstellen, den Roman <a href="https://www.claudiameimberg.de/meine-buecher/sehnsuchtsjahre/was-wir-im-dunkeln-sehen/">&#8222;Was wir im Dunkeln sehen&#8220;</a> meiner Frau Claudia zu verfilmen, der eine bewegende Geschichte aus der Kriegszeit erzählt. Beide Projekte hätten eine tiefe emotionale Komponente und gleichzeitig die Möglichkeit, neue Bildwelten zu schaffen. Mein Ziel wäre es, eine Geschichte zu erzählen, die die Menschen bewegt und inspiriert.</p>



<p><strong>Vielen Dank, lieber Florian, für das interessante Gespräch!</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><em>Einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen generativer KI bietet die neue Auflage unseres Handbuchs <a href="https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/gxmedia.galileo-press.de/leseproben/5885/leseprobe_rheinwerkverlag_content_creation_mit_ki.pdf">&#8222;Content Creation mit KI&#8220;</a> – erhältlich beim&nbsp;<a href="https://www.rheinwerk-verlag.de/content-creation-mit-ki/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rheinwerk-Verlag</a> und&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/Content-Creation-mit-DALL-Content-Erstellung-dp-3367101338/dp/3367101338/ref=dp_ob_image_bk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Amazon</a></em>.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Designkunst in der Ära der Künstlichen Intelligenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 06:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
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		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Raban Ruddigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Typodarium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entdecken Sie im Interview mit Raban Ruddigkeit, wie Künstliche Intelligenz die Designkunst verändert und welche Chancen sich daraus ergeben können.</p>
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<p><strong>Im pulsierenden Herzen Berlins, einer Stadt, die für ihre Kreativität und Innovationskraft bekannt ist, lebt und arbeitet <a href="https://ruddigkeit.de">Raban Ruddigkeit</a>. Als renommierter Designer, Illustrator und Herausgeber hat er die Designlandschaft Berlins mit seiner Designkunst maßgeblich mitgeprägt. Ruddigkeit, Kurator der Buchreihe <a href="https://typografie.de/produkt/freistil-7/">Freistil &#8211; Das Buch der Illustration</a> und Mitherausgeber des <a href="https://typografie.de/produkt/typodarium-2024/">Typodarium</a>, einem Kalender, der jeden Tag eine neue Schriftart vorstellt, hat sich nicht nur als kreativer Kopf, sondern auch als Vordenker einen Namen gemacht. Seine vielfältigen Arbeiten, die von Beiträgen für die Berliner Zeitung bis hin zu umfangreichen Kampagnen reichen, demonstrieren seine außergewöhnliche Fähigkeit, komplexe Konzepte visuell zugänglich und ansprechend zu gestalten.</strong></p>



<p>In unserem Gespräch mit Raban Ruddigkeit beleuchten wir seine Perspektiven auf die Rolle der Künstlichen Intelligenz im Design. Wir diskutieren die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Verschmelzung von Technologie und Kreativität ergeben, sowie seine Visionen für die Zukunft des Designs.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1021" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/lilikastrezoska-1024x1021.jpg" alt="Raban Ruddigkeit, Foto: Lilika Strezoska" class="wp-image-9137" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/lilikastrezoska-1024x1021.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/lilikastrezoska-300x300.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/lilikastrezoska-150x150.jpg 150w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/lilikastrezoska-768x766.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/lilikastrezoska-1536x1532.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/lilikastrezoska-2048x2042.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Der Designer, Illustrator und Herausgeber <a href="https://ruddigkeit.de">Raban Ruddigkeit</a>. </strong><br>Foto: Lilika Strezoska, 2023</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zwischen-inspiration-und-algorithmus-ki-als-partner-im-designprozess">Zwischen Inspiration und Algorithmus: KI als Partner im Designprozess</h2>



<p><strong>Künstliche Intelligenz beherrscht derzeit die Diskussionen in der Designwelt. Wie setzt du KI in deiner Arbeit ein und welche Rolle spielt sie im kreativen Prozess?</strong></p>



<p>Mein Interesse an KI wurde durch einen Nachbarn geweckt, der einer der führenden Verfechter dieser Technologie in Deutschland ist. Die Möglichkeit, mit KI die Grenzen des Machbaren im Design zu erweitern, fasziniert mich zutiefst. KI ist für mich mehr als ein Werkzeug, sie durchdringt und verbindet Konzepte und führt zu völlig neuen Kreationen. Entscheidend ist jedoch, dass wir Designer die Kontrolle über die Technologie behalten und nicht umgekehrt.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>KI ist für mich mehr als ein Werkzeug; sie durchdringt und verbindet Konzepte, was zu völlig neuen Schöpfungen führt.</p><cite>Raban Ruddigkeit</cite></blockquote></figure>



<p><strong>Wie wichtig ist für dich die Balance zwischen dem Einsatz von Technologie und dem Erhalt deiner kreativen Freiheit?</strong></p>



<p>Ich beschränke meine Arbeit mit KI bewusst auf 1,5 Stunden pro Woche, um sicherzustellen, dass die Technologie unterstützt und nicht dominiert. KI dient dazu, effizienter zu sein, aber sie ersetzt nicht den kreativen Kern meiner Arbeit. Sie ist ein Werkzeug, das unsere Fähigkeiten erweitert, aber den kreativen Geist nicht ersetzen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-designkunst-kreativitat-vs-produktivitat">Designkunst: Kreativität vs. Produktivität</h2>



<p><strong>Raban, wie schaffst du es in einer Branche, die schnelle Ergebnisse verlangt, Kreativität und Produktivität in Einklang zu bringen?</strong></p>



<p>Produktivität ist zweifellos wichtig, vor allem in einem kommerziellen Umfeld mit strengen Deadlines und Budgets. Als Designer ist es jedoch wichtig, dass der Produktivitätsdruck die Kreativität nicht erstickt. Ich ziehe klare Grenzen für den Einsatz technischer Hilfsmittel, um die Qualität und Originalität meiner Arbeit zu erhalten.</p>



<p><strong>Kannst du ein konkretes Beispiel nennen, wie du diese Balance in deinem Arbeitsalltag findest?</strong></p>



<p>Sicher, ich benutze bestimmte Software nur in bestimmten Phasen des Designprozesses. Mein Ziel ist es, Technologie gezielt einzusetzen, um ihren Nutzen zu maximieren, ohne den kreativen Prozess zu beeinträchtigen. Zum Beispiel verwende ich KI-basierte Tools, um Routineaufgaben zu automatisieren, während die Kernarbeit des Konzipierens und Entwerfens in meinen Händen bleibt.</p>



<p><strong>Und wie wirkt sich dieser Ansatz auf die Endprodukte aus?</strong></p>



<p>Dieser Ansatz hat die Kundenzufriedenheit deutlich erhöht. Indem ich die Technologie als Unterstützung einsetze, ohne die Kreativität zu überlagern, gelingt es mir, innovative und frische Designs zu schaffen, die genau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind. Es entsteht eine Win-Win-Situation: Die Effizienz meiner Arbeit steigt, während die hohe Qualität der kreativen Leistung erhalten bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-design-ki-und-gesellschaft-die-ethische-dimension">Design, KI und Gesellschaft: Die ethische Dimension</h2>



<p><strong>Wie gehst du mit den ethischen Herausforderungen und Urheberrechtsfragen um, die der Einsatz von KI im Design mit sich bringt?</strong></p>



<p>Der Einsatz von KI im Design erfordert ein tiefes Verständnis von Urheberrechten und ethischen Normen. Ich halte es für wesentlich, KI so einzusetzen, dass sie bestehende Werke respektiert und auf ihnen aufbaut, ohne sie direkt zu kopieren. Die moralische Debatte ist wichtig, und ich befürworte einen Ansatz, der Beobachtung und Verbesserung als Formen der Anerkennung betrachtet, um Innovation zu fördern.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Ich halte mich an Transparenz, Ehrlichkeit und Fairness, um meine Arbeit ethisch vertretbar und gesellschaftlich positiv zu gestalten.</p><cite>Raban Ruddigkeit</cite></blockquote></figure>



<p><strong>Wie reagierst du auf die Risiken der Datenmanipulation und den Schutz der Privatsphäre im Zusammenhang mit KI?</strong></p>



<p>Der Schutz der Privatsphäre und die Vermeidung von Manipulation sind kritische Punkte, wenn es um KI im Design geht. Es liegt in unserer Verantwortung als Designerinnen und Designer, für Transparenz zu sorgen und die Technologie so einzusetzen, dass die Rechte und die Würde der Nutzerinnen und Nutzer stets respektiert werden. Ich halte mich an klare Richtlinien wie Transparenz, Ehrlichkeit und Fairness, um sicherzustellen, dass meine Arbeit ethisch vertretbar ist und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-designkunst-als-politisches-statement">Designkunst als politisches Statement</h2>



<p><strong>Hast du persönlich negative Reaktionen auf deine politisch motivierte Arbeit erlebt &#8211; zum Beispiel mit deiner regelmäßigen Kolumne „WORTSTOERUNG” in der <a href="https://www.berliner-zeitung.de">Berliner Zeitung</a>?</strong></p>



<p>Ja, es gab Reaktionen, aber das hält mich nicht davon ab, meine Position zu vertreten. Es ist wichtiger denn je, für demokratische Werte einzustehen. Kunst und Design sind mächtige Werkzeuge, um Bewusstsein zu schaffen und Veränderungen anzustoßen.</p>



<p><strong>Gab es besondere Herausforderungen oder Kritik, die du bei deiner Arbeit mit KI, speziell der Kampagne der Berliner Zeitung, erlebt hast?</strong></p>



<p>Ja, es gab Diskussionen, vor allem online, wo die Grenzen zwischen Technologie und Kreativität oft missverstanden werden. Es ist wirklich schade, so viel Unverständnis und mangelnde Selbstreflexion in der Branche zu sehen. Ich sehe KI als Chance, uns selbst herauszufordern und zu verbessern. Deshalb müssen wir ethische Überlegungen in jeden Schritt unseres kreativen Prozesses integrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-berliner-zeitung-nutzt-ki-fur-mauerfall-gedenkkampagne">Berliner Zeitung nutzt KI für Mauerfall-Gedenkkampagne</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/neu_04_bilder-mit-ki-generieren-und-variieren_abbildung_33-1024x724.jpg" alt="Berliner Zeitung mit Bärbel Bohley" class="wp-image-9138" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/neu_04_bilder-mit-ki-generieren-und-variieren_abbildung_33-1024x724.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/neu_04_bilder-mit-ki-generieren-und-variieren_abbildung_33-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/neu_04_bilder-mit-ki-generieren-und-variieren_abbildung_33-768x543.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/neu_04_bilder-mit-ki-generieren-und-variieren_abbildung_33-1536x1086.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/neu_04_bilder-mit-ki-generieren-und-variieren_abbildung_33.jpg 1754w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<pre class="wp-block-preformatted">Anlässlich des 34. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer startete die Berliner Zeitung eine bemerkenswerte Kampagne, die ihre Open-Source-Plattform ins Rampenlicht rückte – eine Einladung an die Öffentlichkeit, ihren eigenen Beitrag zu leisten. Die Kampagne, die von Raban Ruddigkeit entworfen wurde, nutzte die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz, um den Gesichtern bekannter Friedensikonen eine emotionale Tiefe zu verleihen, die Verzweiflung und Entsetzen ausdrückt.</pre>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="707" data-id="9147" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-walesa.jpg" alt="Berliner Zeitung Open Source Kampagne Walesa" class="wp-image-9147" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-walesa.jpg 1000w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-walesa-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-walesa-768x543.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Lech Wałęsa</strong></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="707" data-id="9146" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-rabin.jpg" alt="Berliner Zeitung Open Source Kampagne Rabin" class="wp-image-9146" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-rabin.jpg 1000w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-rabin-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-rabin-768x543.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Jitzchak Rabin</strong></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="707" data-id="9144" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-havel.jpg" alt="Berliner Zeitung Open Source Kampagne Havel" class="wp-image-9144" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-havel.jpg 1000w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-havel-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-havel-768x543.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Václav Havel</strong></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="707" data-id="9145" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-king.jpg" alt="Berliner Zeitung Open Source Kampagne King" class="wp-image-9145" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-king.jpg 1000w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-king-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-king-768x543.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Martin Luther King</strong></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="707" data-id="9142" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-bohley.jpg" alt="Berliner Zeitung Open Source Kampagne Bohley" class="wp-image-9142" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-bohley.jpg 1000w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-bohley-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-bohley-768x543.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bärbel Bohley</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="707" data-id="9143" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-gandhi-1.jpg" alt="Berliner Zeitung Open Source Kampagne Gandhi" class="wp-image-9143" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-gandhi-1.jpg 1000w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-gandhi-1-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/berliner-zeitung-open-source-kampagne-gandhi-1-768x543.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mahatma Gandhi</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Durch künstliche Intelligenz neu betrachtet: </strong><br><strong>Mahatma Gandhi, Václav Havel, Bärbel Bohley, Martin Luther King, Jitzchak Rabin und Lech Wałęsa werden mit Ausdrücken von Verzweiflung und Schrecken dargestellt, um ihre zeitlose Botschaft in der heutigen Welt zu reflektieren. Diese KI-generierten Bilder verbinden Vergangenheit und Gegenwart und unterstreichen die andauernde Relevanz ihres friedlichen Engagements.</strong> <br>Quelle: Berliner Zeitung, Raban Ruddigkeit/Midjourney</figcaption></figure>



<p><strong>Kannst du konkrete Beispiele nennen, wo du in deiner eigenen Arbeit ethische Entscheidungen treffen musstest?</strong></p>



<p>Ein Beispiel ist die Auswahl der Projekte, an denen ich arbeite. Ich versuche, Projekte zu vermeiden, die meinen ethischen Überzeugungen widersprechen könnten, wie zum Beispiel Kampagnen für Produkte, die umweltschädlich oder sozial problematisch sind. Es geht darum, sich der Auswirkungen unserer Arbeit bewusst zu sein und verantwortungsvoll zu handeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-einfluss-ostdeutschlands-auf-den-kreativen-werdegang-eines-designers">Der Einfluss Ostdeutschlands auf den kreativen Werdegang eines Designers</h2>



<p><strong>Raban, lass uns über deinen Werdegang als Designer sprechen. Wie siehst du als Designer, der aus Ostdeutschland stammt, die Entwicklung der Region, insbesondere im Kreativsektor, nach der Wiedervereinigung?</strong></p>



<p>Die wirtschaftliche Umstrukturierung in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung war tiefgreifend, mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 20%, die in Wirklichkeit eher bei 50% lag, wenn man alle sozialen Maßnahmen berücksichtigt. Diese radikalen Veränderungen hatten nicht nur wirtschaftliche, sondern auch tiefgreifende psychologische Auswirkungen, die vielen Menschen das Gefühl gaben, überflüssig zu sein. Diese kollektive Verwundbarkeit schlug oft in Wut um und führte zu einer Spaltung zwischen Ost und West, die die kreative und kulturelle Identität Ostdeutschlands bis heute prägt.</p>



<p><strong>Glaubst du, dass eine offizielle Entschuldigung für vergangenes Unrecht die Beziehungen zwischen Ost und West verbessern könnte?</strong></p>



<p>Eine offizielle Anerkennung und Entschuldigung für die erlittenen Ungerechtigkeiten könnte wesentlich dazu beitragen, die tiefen Wunden zu heilen und eine echte Versöhnung einzuleiten. Ohne eine solche Geste wird es weiterhin schwer sein, das Misstrauen und die Verletzungen, die viele Ostdeutsche empfinden, zu überwinden.</p>



<p><strong>Welche Rolle hat deine autodidaktische Ausbildung in deinem kreativen Werdegang gespielt?</strong></p>



<p>Ich habe als Autodidakt begonnen, unterstützt durch das Wissen meines Vaters, der Kunstprofessor war. Diese unkonventionelle Ausbildung hat mir eine einzigartige Perspektive eröffnet, die mir geholfen hat, trotz vieler kultureller und beruflicher Hindernisse erfolgreich in der Branche Fuß zu fassen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="749" data-id="9158" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung73_rabban-ruddigkeit-1024x749.jpg" alt="Wortstoerung 73 Rabban Ruddigkeit" class="wp-image-9158" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung73_rabban-ruddigkeit-1024x749.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung73_rabban-ruddigkeit-300x219.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung73_rabban-ruddigkeit-768x562.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung73_rabban-ruddigkeit.jpg 1453w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="749" data-id="9157" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung69rabban-ruddigkeit-1024x749.jpg" alt="Wortstoerung 69 Rabban Ruddigkeit" class="wp-image-9157" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung69rabban-ruddigkeit-1024x749.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung69rabban-ruddigkeit-300x219.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung69rabban-ruddigkeit-768x562.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung69rabban-ruddigkeit.jpg 1453w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="749" data-id="9156" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung56rabban-ruddigkeit-1024x749.jpg" alt="Wortstoerung 56 Rabban Ruddigkeit" class="wp-image-9156" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung56rabban-ruddigkeit-1024x749.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung56rabban-ruddigkeit-300x219.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung56rabban-ruddigkeit-768x562.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/05/wortstoerung56rabban-ruddigkeit.jpg 1453w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Designkunst trifft Wortkunst. <br>Motive von Raban Ruddigkeit aus der Wort-Bild-Kolumne WORTSTOERUNG der Berliner Zeitung. <br>Die Hintergrundmotive wurden mit KI erstellt.</strong> <br>Quelle: Berliner Zeitung, Raban Ruddigkeit/Midjourney</figcaption></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-designkunst-die-zukunft-des-designs">Designkunst: Die Zukunft des Designs</h2>



<p><strong>Wie passt sich das Bildungssystem an die Bedürfnisse zukünftiger Designer an, insbesondere im Hinblick auf neue Technologien?</strong></p>



<p>Das Bildungssystem sollte sich stärker auf die Vermittlung von Programmier- und Coding-Kenntnissen sowie auf die effektive Nutzung moderner Kommunikationsmittel wie Smartphones konzentrieren. Kreative müssen über traditionelle Medien hinaus denken, um mit dem technologischen Fortschritt, insbesondere der künstlichen Intelligenz, Schritt halten zu können.</p>



<p><strong>Welche Auswirkungen siehst du durch Technologien wie KI auf die Designpraxis?</strong></p>



<p>KI verändert den Designprozess grundlegend und bietet neue Möglichkeiten für Kreativität und Effizienz. Sie ist eine Erweiterung unserer Fähigkeiten, aber kein Ersatz für die Notwendigkeit menschlichen Einfühlungsvermögens und feiner Wahrnehmung. Die Technologie sollte als Ergänzung zu traditionellen Methoden gesehen werden, nicht als Ersatz.</p>



<p><strong>Welche Kompetenzen werden in der zukünftigen Arbeitswelt für Designer entscheidend sein?</strong></p>



<p>Neben technischem Know-how in KI und digitalen Werkzeugen wird ein tiefes Verständnis von Datenanalyse, Nutzererfahrung und nachhaltigem Design immer wichtiger. Designer müssen in der Lage sein, diese Werkzeuge kreativ einzusetzen, um innovative Lösungen zu entwickeln, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch sozial verantwortlich sind. Und um, wie ich es nenne, Designkunst zu schaffen.</p>



<p><strong>Siehst du bestimmte Trends, die die Designbranche besonders prägen werden?</strong></p>



<p>Ja, die Integration von sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit in das Design gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Verwendung von recycelten Materialien und die Entwicklung von Designs mit positiven sozialen Auswirkungen sind nicht nur ökologisch vorteilhaft, sondern eröffnen auch neue kreative Perspektiven.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neues-buchprojekt-in-arbeit">Neues Buchprojekt in Arbeit</h2>



<p><strong>Kannst du uns zum Abschluss unseres Gesprächs ein aktuelles Projekt nennen, an dem du arbeitest?</strong></p>



<p>Ja, ich arbeite an einem Buch über den Einsatz neuer Technologien im Design und ihre sozialen Auswirkungen. Das Projekt befindet sich noch in der Anfangsphase, liegt mir aber sehr am Herzen. Es soll zum Nachdenken über die Rolle der Technologie im Designprozess anregen.</p>



<p><strong>Vielen Dank für das interessante Gespräch. Deine Einblicke in die Rolle der KI, der Designkunst und der Verantwortung des Designs sind inspirierend.</strong></p>



<p>Vielen Dank für die Gelegenheit, meine Ansichten zu teilen. Es ist eine aufregende Zeit für Kreative und ich bin gespannt, wohin uns diese Entwicklungen führen werden.</p>



<p>Mehr zum Thema Content Creation mit KI erfahren Sie in unserem Fachbuch: <a href="https://www.stories4brands.com/content-creation-mit-ki-workbook/">Content Creation mit KI</a>. Entdecken Sie darin umfassende Einblicke und praktische Tipps. Darüber hinaus bieten wir speziell auf Marketingabteilungen und Unternehmen zugeschnittene Workshops und Seminare an, in denen Sie vom fundierten Wissen und der Erfahrung der KI-Experten Andreas Berens und Carsten Bolk profitieren können. <a href="https://www.stories4brands.com/theuntold/workshop-content-kreation-mit-ki/">Buchen Sie hier Ihren Einstieg in die neue Welt der Künstlichen Intelligenz.</a></p>
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		<title>Mit Strichmännchen zum Trend: Warum StickManWar auf TikTok ein Hit ist.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creator]]></category>
		<category><![CDATA[Content Kreation mit KI]]></category>
		<category><![CDATA[Mr.Beast]]></category>
		<category><![CDATA[StickManWar]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Ära digitaler Innovation und sozialer Medien betritt Carlo, ein aufstrebender Content Creator, die Bühne. Sein Ansatz ist unkonventionell - er setzt auf Handgezeichnetes und Analoge in einer digitalen Welt. Carlo gewährt uns Einblicke in seine Welt der Stickman-Zeichnungen und erzählt von seinem Weg zum Erfolg in den sozialen Medien. Seine interaktiven Geschichten haben ihn auf Plattformen wie TikTok und YouTube zu einem aufstrebenden Star gemacht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.stories4brands.com/warum-stickmanwar-auf-tiktok-ein-hit-ist/">Mit Strichmännchen zum Trend: Warum StickManWar auf TikTok ein Hit ist.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.stories4brands.com">theUntold | stories4brands</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In einer Ära digitaler Innovation und sozialer Medien betritt Carlo, ein aufstrebender Content Creator, mit &#8222;StickManWar&#8220; die große Social Media Bühne. Dabei ist sein Ansatz wohl eher unkonventionell zu nennen: Er setzt auf Handgezeichnetes und Analoges. Seine interaktiven Geschichten mit Strichmännchen haben ihn auf TikTok – mit über 2,9 Millionen Followern – und YouTube zu einem aufstrebenden Star gemacht.</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1005" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_selfportrait-1024x1005.png" alt="Carlo alias &quot;StickManWar&quot;" class="wp-image-9015" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_selfportrait-1024x1005.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_selfportrait-300x294.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_selfportrait-768x754.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_selfportrait-1536x1507.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Carlo alias StickManWar, der anonym bleiben möchte, hat ein Porträt von sich selbst gezeichnet.</figcaption></figure>



<h2 class="gb-headline gb-headline-a928a888 gb-headline-text"><strong>Vom Hobby zur Berufung: Der Anfang von Carlos Content-Karriere</strong></h2>



<p><strong>Carlo ist 19 Jahre alt und gerade in einer spannenden Übergangsphase. <strong>Seit etwa drei Jahren ist er aktiv in der Content-Erstellung auf <a href="https://www.tiktok.com/search?q=stickmanwar&amp;t=1705848287644">TikTok</a> und <a href="https://www.youtube.com/@stickmanwar.">YouTube</a>.</strong></strong> <strong>Und er plant, bald ein Studium im Bereich Design oder Kommunikationsdesign zu beginnen. In diesem Interview gewährt Carlo uns Einblicke in sein Projekt „StickManWar. Analoges Zeichnen im digitalen Zeitalter“.  Er erzählt uns von seinem Weg zum Erfolg in den sozialen Medien mit einfachen Strichmännchen-Zeichnungen. </strong></p>



<p><strong>Carlo, schön, dass du da bist. Wie bist du zur Content-Erstellung gekommen und was hat dich dazu inspiriert, den &#8222;StickManWar&#8220; zu kreieren?</strong></p>



<p>Ich habe mich schon lange für Content Creation interessiert, auch bevor ich mit dem &#8222;StickManWar&#8220; angefangen habe. Ich habe verschiedene Dinge ausprobiert. Zum Beispiel habe ich meine Lego-Kreationen fotografiert und die Bilder auf Instagram gepostet, aber ohne mein Gesicht zu zeigen, um anonym zu bleiben. Der Durchbruch kam, als ich auf TikTok jemanden sah, der für jeden neuen Follower ein Strichmännchen zeichnete. Das inspirierte mich zu einer eigenen Idee, die ich interessanter fand. Also habe ich mein erstes Video darüber gemacht.</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-2ccf5633 gb-headline-text"><strong>Die Geburt des &#8222;StickManWar&#8220;: Analoges Zeichnen im digitalen Zeitalter – Inspiration und Erste Schritte</strong></h2>



<p><strong>Das klingt nach einem aufregenden Start für StickManWar. </strong></p>



<p>Ja, der Erfolg war halt sofort da. Das erste Video haben mein Bruder und ich in unserer alten Wohnung gedreht. Es war ganz einfach, nur mit einem Kugelschreiber und schlechtem Licht. Ich folgte dann meinem eigenen Account und nannte ihn meinen ersten Follower, zeichnete ein Strichmännchen und führte das Konzept des bösen Drachen ein, den es zu besiegen galt. Die Reaktionen kamen sofort. Innerhalb von zehn Minuten hatte ich unzählige Follower und Kommentare. Das veranlasste mich, schnell weitere Inhalte zu produzieren. Als ich nach vier Stunden mein Handy wieder einschaltete, hatte ich bereits 50.000 Follower.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="730" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_stickmanwars-town-1024x730.png" alt="StickManWar von Carlo" class="wp-image-9013" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_stickmanwars-town-1024x730.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_stickmanwars-town-300x214.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_stickmanwars-town-768x548.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_stickmanwars-town-1536x1095.png 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_stickmanwars-town-2048x1460.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Blick hinter die Kulissen von &#8218;StickManWar: Analoges Zeichnen im digitalen Zeitalter&#8216; – Wie Community-Ideen zu actiongeladenen Geschichten werden.</figcaption></figure>



<p><strong>Hast du dich schon immer für Strichmännchen interessiert?</strong></p>



<p>Ja, Stickman-Zeichnungen sind ein altes Phänomen und hatten für mich schon immer einen nostalgischen Reiz. Schon im Kindergarten und in der Grundschule habe ich viele Strichmännchen gemalt, die gegeneinander gekämpft haben. Das Konzept von Kampf und Wettbewerb, immer &#8222;wir gegen etwas&#8220;, hat mich schon immer fasziniert.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em>Meine Follower lieben es, Teil der Geschichte zu sein und ihre Ideen in den Videos wiederzufinden. Dadurch wird jedes Video einzigartig und persönlich.</em></p><cite>Carlo</cite></blockquote></figure>



<p><strong>Und wie läuft der kreative Prozess ab? Wie lässt du die Ideen deiner Community in deine &#8222;StickManWar&#8220;-Videos einfließen?</strong></p>



<p>Meine Community spielt eine große Rolle im kreativen Prozess. Ich beginne mit einer Grundidee, wie zum Beispiel dem bösen Drachen, und lasse dann meine Follower entscheiden, gegen wen er kämpfen soll. Die Ideen für die Gegner kommen oft von ihnen. Manche sind kreativ, andere wollen etwas Großes und Mächtiges wie Godzilla oder den Todesstern. Die Geschichte entwickelt sich mit jedem Video weiter, beeinflusst von den Ideen der Zuschauer.</p>



<pre class="wp-block-verse"><strong>Was ist ein Stickman?
</strong>Ein Stickman, auch Strichmännchen genannt, ist eine sehr einfache Zeichnung, die eine menschliche Figur darstellt. Sie besteht in der Regel aus wenigen Strichen: einem Kreis für den Kopf und Linien für Körper, Arme und Beine. Stickman-Zeichnungen sind wegen ihrer Einfachheit und ihrer Fähigkeit, trotz minimaler Details Emotionen oder Handlungen darzustellen, sehr beliebt. Sie werden häufig in Comics, Animationen, Anleitungen und einfachen Spielen verwendet.</pre>



<p><strong>Hast du eine Vorstellung davon, wer deine Hauptzielgruppe ist? Sprichst du eher jüngere Leute an?</strong></p>



<p>Meine Zielgruppe für &#8222;StickManWar: Analoges Zeichnen im digitalen Zeitalter&#8220; besteht hauptsächlich aus jüngeren Leuten, ich würde sagen, ab zehn Jahren aufwärts. Auf YouTube scheint das Publikum etwas älter zu sein, was mir mehr Spielraum für komplexeres Storytelling gibt. Ich denke darüber nach, die &#8218;StickManWar&#8216;-Serie weiterzuentwickeln, vielleicht sogar zu einer Webserie oder etwas Ähnlichem.</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-45024aa5 gb-headline-text"><strong>Die Candy Brothers: Krieg oder Frieden in &#8222;StickManWar</strong>&#8222;?</h2>



<p><strong>Was hat es mit den Candy Brothers auf sich, die ich in deinen Videos gesehen habe?</strong></p>



<p>Ah, die Candy Brothers! Das ist eigentlich eine ganz einfache Idee, die ich zu Weihnachten hatte. Ich wollte etwas Neues und Weihnachtliches kreieren. Also habe ich beschlossen, dem Gingerbread Man, der letztes Jahr so gut angekommen ist, einfach einen Bruder hinzuzufügen. So entstanden die Candy Brothers. Ich habe ein Blatt Papier, auf dem ich gerade an ihrer Geschichte arbeite, aber wir sind noch mittendrin.</p>



<p><strong>Können wir ein Foto von diesem Blatt bekommen, um es in unserem Artikel zu zeigen?</strong></p>



<p>Sicher, ich werde ein paar Fotos machen. Die Geschichte ist noch nicht fertig. Aber es ist interessant zu sehen, wie sie sich StickManWar entwickelt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="711" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_candy-brothers-1024x711.png" alt="Die &quot;Candy Brothers&quot; von StickManWar." class="wp-image-9017" style="width:878px;height:auto" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_candy-brothers-1024x711.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_candy-brothers-300x208.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_candy-brothers-768x533.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_candy-brothers-1536x1067.png 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_candy-brothers-2048x1423.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Von der weihnachtlichen Inspiration zur Kreation: Die Candy Brothers, Carlos neuestes Zeichentrickduo, das aus einer festlichen Idee zu lebendigen Figuren in seinen Videos geworden ist.</figcaption></figure>



<p><strong>Du hast in einem deiner Weihnachtsprojekte auch einen friedlichen Ansatz erwähnt. Wie wurde das von deiner Community aufgenommen?</strong></p>



<p>Ja, ich wollte mal etwas anderes ausprobieren &#8211; eine friedliche Stadt, die wir gemeinsam als Gemeinschaft erschaffen, ohne Gegner oder Feindbilder. Ehrlich gesagt, es kam nur &#8222;so lala&#8220; an. Ich habe gemerkt, dass meine Follower die Interaktion und den Konflikt bevorzugen, also habe ich diesen Ansatz nicht weiter verfolgt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="698" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_gingerbread-man-1024x698.png" alt="Gingerbread von StickManWar" class="wp-image-9016" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_gingerbread-man-1024x698.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_gingerbread-man-300x204.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_gingerbread-man-768x523.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_gingerbread-man-1536x1046.png 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_gingerbread-man-2048x1395.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das von der Community und Carlo alias StickManWar gemeinsam fertiggestellte Bild mit dem Hauptdarsteller Gingerbread.</figcaption></figure>



<h2 class="gb-headline gb-headline-e7d8c808 gb-headline-text"><strong>Expansion auf YouTube mit &#8222;StickManWar: Analoges Zeichnen im digitalen Zeitalter&#8220;</strong></h2>



<p><strong>Wie machst du deine &#8222;StickManWar&#8220;-Videos? Welche Ausrüstung benutzt du?</strong></p>



<p>Ich nehme alle Videos mit meinem Handy auf. Das ist ganz einfach. Ich benutze ein kleines Stativ für mein Handy. Früher habe ich die Videos direkt in der TikTok-App bearbeitet, aber jetzt schneide ich diese Videos am PC. So kann ich mit Colorgrading und anderen Techniken arbeiten, um die Qualität zu verbessern.</p>



<p><strong>Und welche Plattform bevorzugst du jetzt? TikTok oder YouTube?</strong></p>



<p>Am Anfang war <a href="https://www.tiktok.com/search?q=stickmanwar&amp;t=1705848287644">TikTok</a> meine Hauptplattform, aber jetzt finde ich YouTube interessanter. Die Infrastruktur und die Community gefallen mir dort besser. Die Kommentare auf YouTube sind durchdachter und die Nutzer scheinen mir etwas reifer zu sein. Außerdem bietet YouTube bessere Monetarisierungsmöglichkeiten, vor allem für längere Videos.</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-ba17d27f gb-headline-text">Die <strong>Zukunftspläne von &#8222;StickManWar&#8220;: Vom Bildschirm auf den Marktplatz</strong></h2>



<p><strong>Verdienst du Geld mit beiden Plattformen?</strong></p>



<p>Ja, ich verdiene sowohl auf TikTok als auch auf YouTube Geld. Allerdings ist die Bezahlung bei YouTube besser. Früher habe ich versucht, meine TikTok-Videos einfach auf YouTube hochzuladen, aber sie waren nicht so erfolgreich, bis ich angefangen habe, sie am PC zu bearbeiten und aufwendiger zu gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="764" height="1024" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/bildschirmfoto-2024-01-21-um-15.18.37-764x1024.png" alt="Screenshot (TikTok) von StickManWar" class="wp-image-9029" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/bildschirmfoto-2024-01-21-um-15.18.37-764x1024.png 764w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/bildschirmfoto-2024-01-21-um-15.18.37-224x300.png 224w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/bildschirmfoto-2024-01-21-um-15.18.37-768x1029.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/bildschirmfoto-2024-01-21-um-15.18.37-1147x1536.png 1147w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/bildschirmfoto-2024-01-21-um-15.18.37.png 1178w" sizes="auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der <a href="https://www.tiktok.com/search?q=stickmanwar&amp;t=1705849066934">TikTok</a>-Account von StickManWar: Analoges Zeichnen im digitalen Zeitalter</figcaption></figure>



<p><strong>Carlo, hast du besondere Ziele oder Pläne?</strong></p>



<p>Mein Hauptziel für 2024 ist es, in alle Richtungen zu expandieren. Ich möchte vor allem auf <a href="https://www.youtube.com/@stickmanwar.">YouTube</a> wachsen und plane, regelmäßig längere Videos zu posten, natürlich alles unter dem Banner &#8222;StickManWar&#8220;. Es geht mir darum, meine Reichweite zu vergrößern und neue Inhalte zu entdecken.</p>



<p><strong>Hast du Pläne, was mit deinen Kunstwerken passiert? Willst du sie verkaufen oder ausstellen?</strong></p>



<p>Ich wurde tatsächlich schon mehrfach gefragt, ob ich sie verkaufen würde. Aber bisher ist noch nichts in der Richtung passiert. Vielleicht mache ich das irgendwann oder verkaufe Drucke. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, eine Website zu machen und einen Shopify-Shop einzurichten. Aber das ist alles noch in der Planungsphase.</p>



<p><strong>Und was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?</strong></p>



<p>Herausforderungen gibt es immer, vor allem im schnelllebigen Bereich der Social Media. Ich sehe sie aber eher als Chance, mich weiterzuentwickeln. Mein größter Erfolg &#8230; das ist schwer zu sagen. Natürlich gibt es Videos mit Millionen von Aufrufen, aber meine persönlichen Favoriten sind die, die ich am PC bearbeitet habe. Die Qualität und der kreative Ausdruck in diesen neueren Videos bedeuten mir mehr.</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-7722811b gb-headline-text"><strong>Der Einfluss von MrBeast: Lernen von den Großen</strong></h2>



<p><strong>Gibt es einen Austausch mit anderen Content Creators in deinem Netzwerk? Wie siehst du die Zusammenarbeit bzw. Konkurrenz in diesem Bereich?</strong></p>



<p>Ich bin eher zufällig in die Szene hineingerutscht und habe noch keinen direkten Kontakt zu den großen Namen der Branche. Aber ich tausche mich mit anderen Content Creators aus, die ähnliche Interessen haben. Meistens sind es kleinere Kanäle, und ich versuche, sie zu ermutigen und ihnen Tipps zu geben. Es gibt immer etwas zu lernen, sowohl von anderen als auch durch eigene Erfahrungen.</p>



<p><strong>Hast du Vorbilder in der Content-Creation-Welt, von denen du lernst oder die dich inspirieren?</strong></p>



<p>Absolut, <a href="https://www.youtube.com/@MrBeast">MrBeast</a> zum Beispiel ist eine große Inspiration für mich. Ich benutze seine Videos oft als Lernmaterial, besonders wenn es darum geht, Skripte zu erstellen. Ich analysiere seine Inhalte, um die Struktur und das Pacing zu verstehen. Es ist faszinierend, wie er es schafft, die Zuschauer in den ersten Sekunden zu fesseln, und ich versuche, ähnliche Techniken in meinen eigenen Videos anzuwenden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_snowman-1-1024x679.png" alt="StickManWar: Analoges Zeichnen im digitalen Zeitalter heißt konkret: Der Schneemann als Hauptfigur einer eigenen Geschichte." class="wp-image-9038" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_snowman-1-1024x679.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_snowman-1-300x199.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_snowman-1-768x509.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_snowman-1-1536x1018.png 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2024/01/theuntold_carlo_snowman-1-2048x1357.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">StickManWar: Analoges Zeichnen im digitalen Zeitalter heißt konkret: Der Schneemann als Hauptfigur einer eigenen Geschichte.</figcaption></figure>



<h2 class="gb-headline gb-headline-f82161b5 gb-headline-text"><strong>Die Besonderheit des Analogen: Entschleunigung in der Digitalen Welt</strong></h2>



<p><strong>Was macht deiner Meinung nach deine Inhalte für dein Publikum besonders attraktiv?</strong></p>



<p>Ich glaube, der Schlüssel zu meinem Erfolg ist die Kombination aus Interaktivität und Kreativität. Meine Follower lieben es, Teil der Geschichte zu sein und ihre Ideen in den Videos wiederzufinden. Dadurch wird jedes Video einzigartig und persönlich. Außerdem versuche ich, eine gewisse Qualität und Konsistenz in meinen Inhalten beizubehalten, was mein Publikum zu schätzen weiß.</p>



<p><strong>Carlo, du arbeitest eher analog, was in der heutigen digitalen Welt eher ungewöhnlich ist. Glaubst du, dass das ein Grund für deinen Erfolg ist? Ist es die Entschleunigung, die die Leute anzieht?</strong></p>



<p>Ich glaube, das ist genau der Punkt. In einer Welt, in der alles so schnell und digitalisiert ist, bietet mein analoger Ansatz etwas anderes, vielleicht sogar eine Form der Entspannung. Meine Inhalte erfordern aktive Teilnahme und Kreativität, und das kommt bei den Leuten gut an. Besonders die jüngere Generation scheint Spaß am Zeichnen und Geschichtenerzählen zu haben. Für sie ist es eine Art kreativer Flucht.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em>In einer Welt, in der alles so schnell und digitalisiert ist, bietet mein analoger Ansatz etwas anderes, vielleicht sogar eine Form der Entspannung. Meine Inhalte erfordern aktive Teilnahme und Kreativität, und das kommt bei den Leuten gut an.</em></p><cite>Carlo</cite></blockquote></figure>



<p><strong>Wie genau verwendest du ChatGPT und andere KI-Tools in deinem Prozess?</strong></p>



<p>Ich benutze <a href="https://openai.com">ChatGPT</a>, um Transkripte zu analysieren und Skripte zu erstellen. Ich gebe Hintergrundinformationen ein und lade Transkripte von erfolgreichen Videos hoch. Dann lasse ich ChatGPT auf der Grundlage dieser Analyse Skripte erstellen, die ich dann an meinen eigenen Stil anpasse. Es ist eine großartige Möglichkeit, von erfolgreichen Content-Erstellern zu lernen und meine eigenen Inhalte zu verbessern.</p>



<p><strong>Siehst du KI-Technologie als die Zukunft der Content-Erstellung? Wie passt das in deinen eigenen Workflow?</strong></p>



<p>Ich glaube, dass KI eine immer größere Rolle bei der Erstellung von Content spielen wird, insbesondere bei der Produktion und Bearbeitung von Content. Ich verwende bereits <a href="https://elevenlabs.io/text-to-speech">ElevenLabs</a> für die Sprachgenerierung, was mir hilft, meine Inhalte zu diversifizieren und gleichzeitig eine gewisse Anonymität zu wahren. KI-Tools bieten enorme Möglichkeiten, aber ich glaube, dass echte Kreativität und eine menschliche Note immer unersetzlich sein werden.</p>



<h3 class="gb-headline gb-headline-612e79e2 gb-headline-text"><strong>Blick in die Zukunft: Content Creation und KI-Technologien</strong></h3>



<p><strong>Wie siehst du die Zukunft des Content Creators? Wohin wird sich dieser Bereich deiner Meinung nach entwickeln?</strong></p>



<p>Es ist eine aufregende Zeit für Content Creators. Früher musste man wirklich zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um erfolgreich zu sein. Heute ist Content Creation viel zugänglicher. Fast jedes Kind und jeder Jugendliche versucht sich irgendwann daran. Die Herausforderung wird darin bestehen, sich in einem möglicherweise übersättigten Markt abzuheben. Es könnte sein, dass sich Qualität durchsetzt und die besten Content Creators an der Spitze bleiben.</p>



<p><strong>Hast du schon Erfahrungen mit Werbepartnerschaften gemacht? Wie waren diese Erfahrungen?</strong></p>



<p>Ja, ich habe schon mit einigen Werbepartnern zusammengearbeitet, zum Beispiel mit einer Brieftaschenfirma und <a href="https://www.stabilo.com/de/produkte/aktionen-und-neuheiten/aktion/">Stabilo</a>. Diese Erfahrungen waren positiv und ich habe vor, in Zukunft mehr solcher Partnerschaften einzugehen. Es ist eine gute Möglichkeit, meine Inhalte zu finanzieren und gleichzeitig meinen Zuschauern interessante Produkte vorzustellen.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu KI-generierten Content Creators oder Influencern? Glaubst du, dass sie eine Zukunft haben?</strong></p>



<p>Ich glaube, dass der menschliche Aspekt immer wichtig ist. Man braucht diese menschliche Verbindung, um wirklich resonieren zu können. KI kann hilfreich sein, aber es fehlt das menschliche Element, das Gefühl. Inhalte, die ausschließlich von KI generiert werden, wirken oft wie eine Fabrikproduktion und verlieren den persönlichen Touch.</p>



<p><strong>Vielen Dank für das interessante Gespräch, Carlo.</strong></p>



<p>Vielen Dank, es war mir eine Freude, meine Erfahrungen zu teilen.</p>



<p>Mehr zum Thema Content Creation mit KI erfahren Sie in unserem neuen Fachbuch: <a href="https://www.stories4brands.com/content-creation-mit-ki-workbook/">Content Creation mit KI.</a> Entdecken Sie darin umfassende Einblicke und praxisnahe Tipps. Zusätzlich bieten wir speziell zugeschnittene Workshops und Seminare für Marketing-Abteilungen und Unternehmen an, bei denen Sie von den profunden Kenntnissen und Erfahrungen der KI-Experten Andreas Berens und Carsten Bolk profitieren können.</p>



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		<title>Innovation im Design durch KI-basierte Projektentwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cases]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Dall-E]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Design Factory International]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[KI-basierte Projektentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Pitch Deck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kreativbranche erfährt durch KI-Technologien wie ChatGPT und Dall-E eine signifikante Transformation, und André Hennen steht mit seinem Kurs an vorderster Front dieser Entwicklung. Er verbindet kreatives Denken mit innovativen Technologien, um mit seinen Studierenden den Designprozess zu revolutionieren. Er spricht über Pitch Decks, KI-basierter Projektentwicklung und die Auswirkungen dieser Tools auf Kreativität und Produktivität im Design.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Kreativbranche erfährt durch KI-Technologien wie ChatGPT und Dall-E eine signifikante Transformation. Und André Hennen steht mit seinem Kurs an der <strong>Design Factory International</strong></strong> <strong>an vorderster Front dieser Entwicklung. Er verbindet kreatives Denken mit innovativen Technologien, um mit seinen Studierenden den Designprozess zu revolutionieren. Er spricht über Pitch Decks, KI-basierte Projektentwicklung und die Auswirkungen dieser Tools auf Kreativität und Produktivität im Design.</strong></p>



<p><strong>Du leitest einen Kurs zur KI-basierte Projektentwicklung an der <a href="https://design-factory.de">Design Factory International</a>. Kannst du uns einen Einblick geben, wie dieser Kurs aufgebaut ist und wie KI-Tools wie ChatGPT die Studierenden bei der Entwicklung ihrer Projekte unterstützen?</strong></p>



<p>Ja, ich leite den Kurs seit vier Jahren. Ursprünglich hieß der Kurs &#8222;Text &amp; Entwicklung&#8220;. Aber seit 2021 heißt er &#8222;KI-basierte Projektentwicklung&#8220; bzw. „Applied AI for Creatives“. Unser Hauptziel ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, ihre eigenen Projektideen zu entwickeln, die so unterschiedlich sein können wie Ausstellungen, Apps, Magazine oder Plattformen. Wichtig ist, dass die Projekte entweder unterhaltsam oder nützlich sind. Mit <a href="https://chatopenai.de">ChatGPT</a> identifizieren wir Probleme und entwickeln Lösungen. Das Besondere ist, dass wir dank ChatGPT schnell eine Vielzahl von Projektideen generieren, oft schon in der zweiten Semesterwoche. Am Ende steht ein überzeugendes Pitch Deck, das die Idee klar und verständlich darstellt. Neben ChatGPT verwenden wir auch andere Tools wie Dall-E, um die Studierenden bei der visuellen Darstellung ihrer Ideen zu unterstützen. Durch den Einsatz dieser Technologien ist der Kurs effizienter geworden und die Studierenden können in kürzerer Zeit produktiver arbeiten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Mit ChatGPT identifizieren wir Probleme und entwickeln Lösungen. Das Besondere ist, dass wir dank der KI-Tools schnell eine Vielzahl von Projektideen generieren, oft schon in der zweiten Semesterwoche.“</p>
<cite>André Hennen</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1907" height="1430" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/stories4brands_andre_hennen_01-edited.jpeg" alt="André Hennen" class="wp-image-8978" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/stories4brands_andre_hennen_01-edited.jpeg 1907w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/stories4brands_andre_hennen_01-edited-300x225.jpeg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/stories4brands_andre_hennen_01-edited-1024x768.jpeg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/stories4brands_andre_hennen_01-edited-768x576.jpeg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/stories4brands_andre_hennen_01-edited-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1907px) 100vw, 1907px" /><figcaption class="wp-element-caption">André Hennen, Kursleiter für KI-basierte Projektentwicklung an der Design Factory International.</figcaption></figure>



<p><strong>In deiner Lehrveranstaltung verwendest du eine Reihe von KI-Tools zur Unterstützung der Projektentwicklung. Kannst du uns einige dieser Tools nennen und erklären, wie sie zur Ausbildung der Studierenden beitragen?</strong></p>



<p>Wir verwenden tatsächlich eine Reihe von KI-Tools, einschließlich ChatGPT, Dall-E und Midjourney. Aber die Studierenden haben auch die Freiheit, andere Tools zu verwenden, je nach den Anforderungen des Projekts. Wir erkunden verschiedene Tool-Sammlungen wie <a href="https://www.futuretools.io">FutureTools.io</a> oder <a href="https://www.joinsuperhuman.io/tools">Superhuman Tool Vault</a>, um das optimale Tool für jedes Projekt zu finden. Einige Studierende verknüpfen auch verschiedene KI-Tools intelligent miteinander oder bauen Workflows mit ComfyUI. Diese dienen nicht nur als Inspirationsquelle, sondern steigern auch die Effizienz bei Visualisierungsaufgaben oder der Sprachverarbeitung.<br>Ein wichtiger Aspekt des Kurses ist es, den Studierenden die Angst vor KI zu nehmen und ihnen zu zeigen, dass KI eine Ergänzung und kein Ersatz für menschliche Kreativität und Fähigkeiten ist.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="8974" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_19.png" alt="Bilder aus einem Kunstmagazin der Studentin Lelaina Vollath" class="wp-image-8974" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_19.png 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_19-300x300.png 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_19-150x150.png 150w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_19-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-id="8972" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_18-819x1024.png" alt="Kursarbeit von Lelaina Vollath" class="wp-image-8972" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_18-819x1024.png 819w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_18-240x300.png 240w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_18-768x960.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_18.png 960w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-id="8973" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_21-819x1024.png" alt="Bilder aus einem Kunstmagazin der Studentin Lelaina Vollath" class="wp-image-8973" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_21-819x1024.png 819w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_21-240x300.png 240w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_21-768x960.png 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/202308_lelaina-ai-bilder_21.png 960w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">RKI generierte Bilder aus einem Kunstmagazin der Studentin Lelaina Vollath. Das Titelbild des Blogbeitrags stammt ebenfalls von Lelaina Vollath.</figcaption></figure>
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<h2 class="gb-headline gb-headline-0a4af099 gb-headline-text">Die Evolution der Kreativität: KI-basierte Projektentwicklung</h2>



<p><strong>Kannst du uns mehr darüber erzählen, wie du die Studierenden in deinem Kurs anleitest, kreative und effektive KI-basierte Projekte zu entwickeln? Gibt es bestimmte Schlüsselfragen oder Techniken, mit denen du den Prozess strukturierst?</strong></p>



<p>Mein Ansatz zur Unterstützung der Studierenden bei der Entwicklung ihrer KI-basierten Projekte basiert auf drei Schlüsselfragen, die ich ihnen stelle. Die erste Frage lautet: „Was ist ein Thema, das dich persönlich interessiert?“ Hier sollen die Studierenden ein Thema finden, das sie wirklich begeistert und motiviert. Das ist der Ausgangspunkt, um sicherzustellen, dass sie sich für das Projekt engagieren und von ihrer Idee begeistert sind. </p>



<p>Die zweite Frage lautet: „Was sind die Probleme oder Herausforderungen, die mit diesem Thema verbunden sind?“ Diese Frage soll sie dazu bringen, spezifische Aspekte oder Probleme zu identifizieren, die mit dem von ihnen gewählten Thema verbunden sind. Dies hilft ihnen, das Thema zu vertiefen und mögliche Bereiche für Innovationen zu identifizieren.</p>



<p>Die dritte und entscheidende Frage lautet: &#8222;Wie kann eine kreative Lösung für dieses Problem entwickelt werden?“ Ziel ist es, die Studierenden zu innovativen Lösungen zu ermutigen, die mit Hilfe von KI-Tools wie ChatGPT umgesetzt werden können. Dieser Prozess ermutigt sie, über den Tellerrand hinaus zu denken und kreative Ansätze zu verfolgen.<br>Insgesamt handelt es sich um einen Prozess, der die Studierenden anleitet, eigene Ideen zu entwickeln, diese kritisch zu hinterfragen und dann kreative Lösungen zu erarbeiten. Durch die Beantwortung dieser drei Fragen sind die Studierenden in der Lage, Projekte zu entwickeln, die sowohl innovativ als auch persönlich bedeutsam sind.</p>



<h4 class="gb-headline gb-headline-bdcb260a gb-headline-text">Dreistufige KI-Projektentwicklungsformel:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Interesse identifizieren:</strong>&nbsp;&#8222;Was ist ein Thema, das dich persönlich interessiert?&#8220; Ziel: Finden eines begeisternden und motivierenden Themas.</li>



<li><strong>Probleme erkennen:</strong>&nbsp;&#8222;Was sind die Probleme oder Herausforderungen in Bezug auf dieses Thema?&#8220; Ziel: Identifizieren spezifischer Probleme oder Herausforderungen im Zusammenhang mit dem gewählten Thema.</li>



<li><strong>Lösungen entwickeln:</strong>&nbsp;&#8222;Wie kannst du eine kreative Lösung für dieses Problem entwickeln?&#8220; Ziel: Anregen der Studierenden, innovative Lösungen zu finden und mit KI-Tools umzusetzen.</li>
</ul>



<h2 class="gb-headline gb-headline-85850f6d gb-headline-text">Von der Idee zum Pitch Deck: Die Reise der Studierenden in der KI-Welt</h2>



<p><strong>Wie gehst du in deiner Lehrveranstaltung zur KI-basierte Projektentwicklung vor, um die Studierenden auf die Präsentation ihrer Projekte vor potenziellen Kunden, Investoren oder Sponsoren vorzubereiten? Gibt es spezielle Methoden oder Werkzeuge, die du in diesem Prozess einsetzt?</strong></p>



<p>Ein wesentlicher Bestandteil des Kurses ist es, die Studierenden darauf vorzubereiten, ihre Projekte effektiv zu präsentieren. Dazu verwenden wir das Konzept eines Pitch Decks, wie es in Start-up Kreisen üblich ist. Dieses Pitch Deck ist international anerkannt und folgt einer klaren Struktur mit wenigen Slides (10-15), wobei wir mehr auf die Projektidee als auf die Finanzierung eingehen. Ziel ist es, dass die Studierenden lernen, ihre Ideen klar und überzeugend zu präsentieren. Dazu gehört auch die Entwicklung eines Geschäftsmodells, das zeigt, wie ihr Projekt nachhaltig sein kann. Das kann von einer Ausstellung, die sich selbst trägt, bis hin zu einem Podcast mit Sponsoren reichen. </p>



<p>Ich betone, wie wichtig es ist, die kreative Arbeit in ein tragfähiges Geschäftsmodell umzuwandeln. Denn die Studierenden müssen verstehen, wie sie mit ihrer Kunst Geld verdienen können, sonst bleibt es nur ein Hobby. Am Ende des Kurses steht nicht nur ein Projekt für die Hochschule, sondern eine überzeugende Präsentation für externe Sponsoren oder Investoren. Das Pitch Deck dient dabei als zentrales Werkzeug, um ihre Ideen strukturiert und effektiv zu kommunizieren.</p>



<h4 class="gb-headline gb-headline-a104d917 gb-headline-text">Pitch Deck Framework:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Themenwahl:</strong>&nbsp;<ins>„</ins>Was ist ein Thema, das dich persönlich interessiert?<ins>“</ins>&nbsp;– Die Studierenden wählen ein Thema, das sie begeistert, wie z.B.&nbsp;<ins>„</ins>Urlaub<ins>“</ins>.</li>



<li><strong>Problemidentifikation:</strong>&nbsp;<ins>„</ins>Was sind die Probleme oder Herausforderungen in Bezug auf dieses Thema?“&nbsp;– Die Studierenden identifizieren spezifische Probleme oder Herausforderungen im Zusammenhang mit dem gewählten Thema.</li>



<li><strong>Kreative Lösungsentwicklung:</strong>&nbsp;<ins>„</ins>Wie kannst du eine kreative Lösung für dieses Problem entwickeln?“&nbsp;– Die Studierenden nutzen KI-Tools, um innovative Lösungen für die identifizierten Probleme zu entwickeln.</li>



<li><strong>Geschäftsmodell:</strong>&nbsp;Entwicklung eines Business-Modells für das Projekt, um seine finanzielle Tragfähigkeit zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Präsentation und Pitch:</strong>&nbsp;Erstellung eines Pitch Decks, das die Projektidee, die Herausforderungen, die kreativen Lösungen und das Geschäftsmodell effektiv kommuniziert, um das Projekt potenziellen Sponsoren oder Investoren vorzustellen.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="640" style="aspect-ratio: 1024 / 640;" width="1024" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/oskar-grimm.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Von Student Oscar Grimm entwickelt: Sneakers mit integrierten Rollschuhen, entworfen mit Hilfe von KI-basierten 3D-Design- und Animationswerkzeugen.</figcaption></figure>



<p><strong>In deiner Lehrveranstaltung konfrontierst du die Studierenden mit KI-basierten Projekten. Kannst du uns einige der Herausforderungen beschreiben, mit denen deine Studierenden konfrontiert sind und wie sie diese meistern? Was sind die wertvollsten Lernerfahrungen in diesem Prozess?</strong></p>



<p>Die Studierenden in meinem Kurs sind mit einer Reihe spannender Herausforderungen konfrontiert, wenn sie sich mit KI-Technologien auseinandersetzen. Da ist zunächst die technische Seite – das Erlernen und Anwenden der KI-Tools. Aber es geht um viel mehr. Es geht darum, ihre Kreativität zu überdenken und zu erweitern. Einige Studierende sind anfangs skeptisch oder sogar ängstlich gegenüber KI. Aber im Laufe des Kurses lernen sie, diese Technologien als wertvolle Werkzeuge zu betrachten. Sie erkennen, dass KI ihre Kreativität nicht ersetzt, sondern bereichert. Die größte Lernerfahrung ist oft, wie sie diese neuen Werkzeuge nutzen können, um ihre Ideen auf innovative Weise auszudrücken.</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-dabf9273 gb-headline-text">ChatGPT und Dall-E: Revolutionäre Werkzeuge im kreativen Prozess</h2>



<p><strong>Wie siehst du den Einfluss von KI auf kreative Prozesse und Lernmethoden im Kommunikationsdesign? Gibt es bestimmte Veränderungen in der Art und Weise, wie Studierende denken und Probleme lösen?</strong></p>



<p>KI hat definitiv die Landschaft des Kommunikationsdesigns verändert. Die Studierenden lernen, über den traditionellen Designansatz hinauszugehen. Mit KI-Tools erleben sie eine neue Dimension der Kreativität. Sie experimentieren mit Ideen, die vorher unmöglich schienen. Diese Technologien eröffnen neue Perspektiven und Lösungswege, und das begeistert die Studierenden. Es geht nicht mehr nur darum, schöne Produkte zu entwerfen. Sondern darum, wie Design interaktiv, reaktionsfähig und sogar vorausschauend sein kann. Die größte Veränderung, die ich beobachte, ist die wachsende Bereitschaft der Studierenden, Risiken einzugehen und über traditionelle Grenzen hinauszudenken. Das ist die wahre Kraft der KI im Design – sie ermutigt zu mutiger Innovation und kreativem Denken.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/11/jermaine-kim_logo-teaser.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Jermaine Kims Projekt: Ein Pop-up-Store in St. Pauli mit feministischer Ausstellung und eigenem Magazin, dessen Inhalte komplett von ChatGPT erstellt wurden. Ein Logo gehört natürlich auch dazu.</figcaption></figure>



<p><strong>Könntest du einige herausragende Projekte von Studierenden hervorheben, bei denen KI-Tools in der Lehrveranstaltung eingesetzt wurden, und erklären, wie sie die Kreativität und die technischen Fähigkeiten der Studierenden verbessert haben?</strong></p>



<p>Gerne, es gab in der Tat einige sehr beeindruckende Projekte. Eines davon stammt von einem Studenten namens Oscar Grimm, der Turnschuhe mit integrierten Rollschuhen entwickelt hat. Er benutzte verschiedene KI-Tools für das 3D-Design und die Animation &#8211; was besonders spannend war, da er vorher noch nie mit 3D-Tools oder Animation gearbeitet hatte. Ein weiteres bemerkenswertes Projekt kam von Jermaine Kim, der einen Pop-up-Store in St. Pauli betreibt und eine feministische Ausstellung mit eigenem Magazin gestaltete. ChatGPT lieferte den gesamten Inhalt des Magazins. Er wollte einen Raum schaffen, der Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammenbringt. Ein drittes Projekt der Studentin Lelaina Vollath war ein Kunstmagazin, das surreale Konzepte mit der Realität verband. Sie wollte erlernte Denkmuster mit Hilfe von KI aufbrechen. Teil des Magazins sind auch die Midjourney Prompts.</p>



<p>Diese Projekte veranschaulichen auf eindrucksvolle Weise, wie KI-Tools nicht nur die Kreativität der Studierenden erweitern. Sondern es ihnen auch ermöglichen, schnell innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie zeigen, dass KI-Tools für eine KI-basierte Projektentwicklung eine wichtige Rolle bei der Förderung sowohl der kreativen als auch der technischen Fähigkeiten der Studierenden spielen.</p>



<p><strong>André, vielen Dank für das interessante Gespräch!</strong></p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-403bceb3 gb-headline-text">Zur Person ANDRÉ HENNEN:</h2>



<p><a href="https://andrehennen.com">André Hennen</a> ist ein vielseitiger Kreativ-Experte und Dozent. Seit 2021 leitet er den Kurs &#8222;KI-basierte Projektentwicklung&#8220; an der <a href="https://design-factory.de">Design Factory International</a>. Bekannt ist er auch als Gründer der Plattform <a href="https://andrehennen.com/portfolio/asapindustries/">asap.industries GmbH</a>, Autor des Buches <a href="https://www.amazon.de/Kunst-Kommerz-Kinderkriegen-Festanstellung-Familiengründung/dp/3874398749/ref=asc_df_3874398749/?tag=googshopde-21&amp;linkCode=df0&amp;hvadid=310677362607&amp;hvpos=&amp;hvnetw=g&amp;hvrand=7877787383915206889&amp;hvpone=&amp;hvptwo=&amp;hvqmt=&amp;hvdev=c&amp;hvdvcmdl=&amp;hvlocint=&amp;hvlocphy=20231&amp;hvtargid=pla-333326030301&amp;psc=1&amp;mcid=058981b6ec56362a84b26d8aef851ea0&amp;th=1&amp;psc=1&amp;tag=&amp;ref=&amp;adgrpid=67533257691&amp;hvpone=&amp;hvptwo=&amp;hvadid=310677362607&amp;hvpos=&amp;hvnetw=g&amp;hvrand=7877787383915206889&amp;hvqmt=&amp;hvdev=c&amp;hvdvcmdl=&amp;hvlocint=&amp;hvlocphy=20231&amp;hvtargid=pla-333326030301">Kunst, Kommerz &amp; Kinderkriegen</a>, Host des Podcasts <a href="https://andrehennen.com/portfolio/queraussteiger/">Queraussteiger</a> und aktuell Creative Lead bei der <a href="https://curiouscompany.de">Curious Company in Hamburg</a>. Außerdem ist er seit 2016 Mitglied im ADC und engagiert sich in den Bereichen &#8222;Digitale Medien&#8220; und &#8222;Forschung &amp; Lehre&#8220;.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.stories4brands.com/innovation-im-design-durch-ki-basierte-projektentwicklung/">Innovation im Design durch KI-basierte Projektentwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.stories4brands.com">theUntold | stories4brands</a>.</p>
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		<title>KI-generierte Bewerbungsmappe: Umbruch im Design?</title>
		<link>https://www.stories4brands.com/ki-generierte-bewerbungsmappe-umbruch-im-design/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cases]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[Artificial Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Wismar]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Mappe]]></category>
		<category><![CDATA[Midjourney]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zeitalter der Digitalisierung rückt Künstliche Intelligenz (KI) immer mehr in den Fokus der Kreativwirtschaft. Björn Kernspeckt gibt Einblicke in die Rolle von KI in der Designwelt, Chancen, Herausforderungen und erste ethische Überlegungen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im Zeitalter der Digitalisierung rückt Künstliche Intelligenz (KI) immer mehr in den Fokus der Kreativwirtschaft. Als Experiment hat <a href="https://bjoern-kernspeckt.com">Björn Kernspeckt</a> eine KI-generierte Bewerbungsmapp</strong>e<strong> erstellt und diese an einer Hochschule eingereicht. Er gibt Einblicke in die Rolle von KI in der Designwelt, Chancen, Herausforderungen und erste ethische Überlegungen.</strong></p>



<p><strong>Hallo Björn! Kannst du dich kurz vorstellen?</strong></p>



<p>Ich bin seit 2021 Professor für Werbung mit dem Schwerpunkt konzeptionelle Ideenentwicklung an der Hochschule Wismar. Neben meiner akademischen Tätigkeit bin ich seit 2020 freiberuflich als Kreativer tätig. Auch wenn ich Ideenentwicklung schon immer geliebt habe, hat sich mein Schwerpunkt im Laufe der Zeit von klassischem Design und Art Direction zu Text und Konzept verschoben. Heute ergänzt sich beides perfekt &#8211; genau wie Selbstständigkeit und Lehre.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="578" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_bjoern-kernspeckt-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-8846" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_bjoern-kernspeckt-1024x578.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_bjoern-kernspeckt-300x169.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_bjoern-kernspeckt-768x433.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_bjoern-kernspeckt-1536x867.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_bjoern-kernspeckt-2048x1156.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Björn Kernspeckt von der <a href="https://fg.hs-wismar.de">Hochschule Wismar</a>, der das KI-Experiment mit dem fiktiven Portfolio konzipiert hat.</figcaption></figure>



<p><strong>Du hast ein faszinierendes KI-Projekt durchgeführt, bei dem du ein Portfolio und sogar eine virtuelle Persönlichkeit mithilfe von KI erstellt hast. Kannst du uns mehr über dieses Projekt erzählen? Was hat dich dazu inspiriert, es an der Hochschule vorzustellen? Welche Erfahrungen hast du mit den KI-Tools gemacht?</strong></p>



<p>Ich habe im letzten Jahr angefangen intensiver mit KI-Tools zu experimentieren und signifikante Fortschritte bemerkt – insbesondere mit der Veröffentlichung von ChatGPT und der 4.0-Version von Midjourney. Die Entwicklungen, insbesondere auch bei Stable Diffusion, zeigten einen deutlichen Qualitätssprung. Zum einen erkannte ich zeitig das Potential dieser Tools, sowohl meinen Arbeitsprozess zu beschleunigen als auch meine gestalterischen Möglichkeiten zu erweitern.</p>



<p>Als Professor stellte ich mir auch die Frage, welche Auswirkungen diese Werkzeuge auf den kreativen Nachwuchs haben könnten. Können sie als Konkurrenz oder als Co-Creation-Tool dienen? In Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit Studierenden stellte ich fest, dass das Interesse am Anfang eher gering war. Damals waren zu viele skeptisch und hielten diese Tools für einen kurzlebigen Trend.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>KI-generierte Bewerbungsmappe: Ein Portfolio, das auffällt.</strong></h2>



<p>Um zum Nachdenken anzuregen, entschied ich mich für ein Experiment: Ich erstellte mit den KI-Tools ChatGPT und Midjourney einen fiktiven Bewerber samt Portfolio und ließ ihn bei den künstlerischen Aufnahmeprüfungen zwei unserer Studiengänge teilnehmen. Natürlich nach Rücksprache mit dem Dekan. Denn so eine KI-Mappe hätte im Nachgang auch auf große Ablehnung stoßen können. Das Ziel war es, zu sehen, ob KI-Tools allein die Eignungsprüfung bestehen können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_max-mueller-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-8845" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_max-mueller-1024x724.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_max-mueller-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_max-mueller-768x543.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_max-mueller-1536x1086.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_max-mueller.jpg 1654w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die persönliche Portfolio-Website des fiktiven Bewerbers Max Müller. Generiert mit KI-Tools.</figcaption></figure>



<p>Um das Portfolio zu erstellen, führte ich ein längeres Gespräch mit ChatGPT. Dabei ging ich vom Allgemeinen zum Konkreten vor und versuchte, die Kreativität und die Fähigkeiten des Tools zu nutzen. Es war ein intuitiver Prozess, da ich ChatGPT noch nie zuvor in diesem Kontext verwendet hatte. Das Experiment war für mich eine Möglichkeit, die Grenzen und Möglichkeiten von KI in Bezug auf Kreativität zu testen.</p>



<p><strong>Und wie ging es dann weiter?</strong></p>



<p>Nachdem ich die KI-generierte Bewerbungsmappe in nur drei Tagen fertiggestellt hatte, reichte ich sie wie geplant bei den beiden Studiengängen Kommunikationsdesign und Medien sowie Innenarchitektur ein. Die Spannung war groß, denn ich war neugierig, wie die Prüfungskommissionen die KI-generierte Arbeit beurteilen würden.</p>



<p>Einige Wochen später standen die Ergebnisse der Eignungsprüfung fest: Der KI-generierte Bewerber Max Müller wurde zur nächsten Runde des Aufnahmeverfahrens eingeladen. Die Qualität der mit ChatGPT und Midjourney erstellten Arbeiten schien mit denen von menschlichen Bewerberinnen und Bewerbern mithalten zu können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_uebersicht-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-8839" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_uebersicht-1024x724.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_uebersicht-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_uebersicht-768x543.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_uebersicht-1536x1086.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_uebersicht.jpg 1654w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Überblick über die KI-generierte Bewerbungsmappe von Max Müller, die mit Hilfe von KI-Tools wie ChatGPT und Midjourney erstellt wurde.</figcaption></figure>



<p>Natürlich wurden im Anschluss alle Kolleginnen und Kollegen eingeweiht. Einige waren erstaunt, andere fasziniert. Es führte zu interessanten Diskussionen über die Rolle von KI in der Kreativbranche und darüber, wie wir als Bildungseinrichtung damit umgehen sollten.</p>



<p>Wie können KI-Tools zukünftig sinnvoll in den Lehrplan integriert werden? Muss sich die Ausbildung vom Kreativen Nachwuchs vielleicht auch grundlegend verändern? Ein erster Schritt in eine spannende Zukunft, in der Mensch und Maschine vielleicht vermehrt gemeinsam kreative Lösungen finden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Studierende und KI: Neugier und Bedenken.</strong></h2>



<p><strong>Das klingt nach einem spannenden Experiment. Und es ist eine wichtige Diskussion für die Hochschule. Es ist beeindruckend, dass es die</strong> <strong>KI-generierte Bewerbungsmappe in die nächste Runde geschafft hat. Das zeigt, wie weit KI-Tools inzwischen sind. Es ist aber auch verständlich, dass die Lehrenden gemischte Gefühle haben. Wie haben die Studierenden reagiert?</strong></p>



<p>Die Studierenden waren zum Teil überrascht, zum Teil fasziniert, manche auch ein wenig empört. Viele waren einfach nur neugierig, wie genau das Portfolio entstanden ist und welche Werkzeuge ich benutzt habe. Während andere sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft machten. Es war definitiv ein Weckruf für viele, sich mehr mit KI und den damit verbundenen Möglichkeiten zu beschäftigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Herausforderungen und Chancen von KI in der Kreativbranche</strong></h2>



<p><strong>Glaubst du, dass solche KI-Tools in Zukunft häufiger im Bildungsbereich eingesetzt werden könnten?</strong></p>



<p>Absolut. Ich glaube, wir haben erst die Spitze des Eisbergs gesehen. Diese KI-Tools haben das Potenzial, die Art und Weise der Ausbildung grundlegend zu verändern, und zwar nicht nur in der Kreativbranche, sondern auch in anderen Bereichen. Es ist wichtig, dass wir uns als Bildungseinrichtung proaktiv mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen, um unsere Studierenden bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten.</p>



<p><strong>Ich habe mit einer Studentin über meine Skepsis gegenüber KI gesprochen, vor allem im Hinblick auf zukünftige Berufsaussichten. Sie erzählte mir von einem Phänomen auf Instagram und TikTok, bei dem sogenannte „AI-Artists“ kleine Kanäle analysieren, um herauszufinden, welcher Stil oder welche Illustration gut ankommt. Dann kopieren sie diesen Stil mit Bildgeneratoren, erstellen ihre eigenen Illustrationen und verkaufen sie gewinnbringend aufgrund ihrer hohen Followerzahlen. Das gibt Anlass zur Sorge. Denn echte Kreativität und Originalität können innerhalb von Minuten kopiert werden. Ich bin mir nicht sicher. Wie soll man damit umgehen?</strong></p>



<p>Das ist in der Tat ein sehr heikles Thema. KI-Technologie hat das Potenzial, viele kreative Prozesse zu revolutionieren, aber sie wirft auch viele ethische Fragen auf. Das Beispiel, das du gerade genannt hast, zeigt, wie KI genutzt werden kann, um die kreative Leistung anderer zu kopieren und zu monetarisieren. Das ist problematisch, insbesondere wenn es um Urheberrechte und kreative Anerkennung geht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Diese KI-Tools haben das Potenzial, die Art und Weise der Ausbildung grundlegend zu verändern, und zwar nicht nur in der Kreativbranche, sondern auch in anderen Bereichen.</p>
<cite>Prof. Björn Kernspeckt</cite></blockquote>



<p><strong>Genau, und das ist es, was viele Studierende und Kreative beunruhigt. Die Frage ist, wie man sich in einer Welt positioniert, in der KI so mächtig ist und Originalität und Authentizität so hoch geschätzt werden.</strong></p>



<p>Das ist eine doppelte Herausforderung. Einerseits sollten wir lernen, mit diesen neuen Werkzeugen zu arbeiten und ihre Vorteile zu nutzen. Andererseits müssen wir Wege finden, unsere eigene kreative Identität zu schützen und zu fördern. Es wird immer einen Bedarf an echter menschlicher Kreativität geben, an Tiefe und Kontext, die Maschinen nicht vollständig erfassen können. Aber wir müssen auch wachsam sein und sicherstellen, dass wir uns nicht von der Technologie überholen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Balance zwischen Selbermachen und Kuratieren</strong></h2>



<p><strong>Klingt nach einem ständigen Balanceakt zwischen der Nutzung von Technologie und dem Schutz der eigenen kreativen Identität.</strong></p>



<p>Genau das ist es. Und das wird eine der größten Herausforderungen für die nächste Generation von Kreativen sein. Es wird wichtig sein, sich ständig weiterzubilden, sowohl in Bezug auf die neuesten Technologien als auch in ethischen und rechtlichen Fragen. Es ist eine aufregende, aber auch herausfordernde Zeit für die Kreativbranche.</p>



<p>Die Frage ist, wie sich das Bildungssystem anpassen wird. Zunächst müssen wir viele Perspektiven berücksichtigen und die Probleme diskutieren, die auftauchen. Eines der Hauptprobleme ist der Bias in den KI-Trainingsdaten. Es ist wichtig, die Werkzeuge zu testen und ihre Grenzen zu verstehen. Dies ist nur ein erster Schritt. Langfristig könnten diese Werkzeuge die Art und Weise verändern, wie Menschen entwerfen, und das Bildungssystem muss sich anpassen.</p>



<p><strong>Kann man dann nicht einfach die Zeichen- und Illustrationskurse abschaffen?</strong></p>



<p>Das wäre ein Fehler. Einen eigenen Stil zu haben, erfordert harte Arbeit, und oft entwickelt sich erst dadurch die Fähigkeit, Qualität wirklich beurteilen zu können. In Zukunft wird es immer mehr darum gehen, genau das zu kuratieren, was gut ist. Eine Schlüsselfrage ist, wie wir den Studierenden beibringen können, effizient zu kuratieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_haende-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-8840" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_haende-1024x724.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_haende-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_haende-768x543.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_haende-1536x1086.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/10/stories4brands_mappe_ai_haende.jpg 1654w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die von der KI-generierte Bewerbungsmappe enthielt eine humoristische Ungenauigkeit &#8211; fehlende Finger in der Darstellung, die von der Prüfungskommission übersehen oder als typischer Anfängerfehler abgetan wurde.</figcaption></figure>



<p><strong>Soll die KI also warten, bis der Mensch gelernt hat, kreativ zu sein?</strong></p>



<p>Es geht darum, die Fähigkeit zu entwickeln, kritisch zu urteilen. Wenn man sich unsere Karrieren anschaut, dann haben wir durch wiederholtes Scheitern gelernt, kreativ zu sein und wirklich Kreatives zu erkennen. Diese Fähigkeit brauchen wir jetzt viel früher. In Zukunft könnte es ein Gleichgewicht zwischen Selbermachen und Kuratieren geben. Wie sich das entwickelt, bleibt abzuwarten. Wir sollten alle weiter ausprobieren und herausfinden, was wie am besten funktioniert.</p>



<p><strong>Eine Frage zum Schluss: Benutzt du täglich KI-Tools?</strong><em>&nbsp;</em></p>



<p>Nicht täglich, aber regelmäßig, besonders jetzt, wo ich einen Kurs über künstliche Intelligenz gebe. Die Studierenden sollen lernen, mit ChatGPT zu arbeiten und mit Midjourney Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Als Freiberufler benutze ich diese Tools, aber nicht ständig. Manchmal benutze ich ChatGPT, um erste Ideen zu generieren und darauf aufzubauen. Aber diese Tools basieren auf Mustern in großen Datenmengen und machen Vorhersagen. Sie neigen dazu, alles zu standardisieren. Ich versuche, sie eher gezielt einzusetzen und nicht allgemein. Denn ich halte es für wichtig, dass wir unsere menschliche Einzigartigkeit bewahren und das, was uns wirklich ausmacht, von Anfang an in unsere Arbeit einfließen lassen. Ich möchte nicht die Fähigkeit verlieren, unabhängig von KI-Tools zu starten und kreativ zu sein.&nbsp;</p>



<p><strong>Vielen Dank für das interessante Gespräch Björn!</strong></p>
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		<title>ADC 2023: Gesellschaftliche Relevanz siegt über technische Brillanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 09:46:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ADC]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2023]]></category>
		<category><![CDATA[#changetheworldwithcreativity]]></category>
		<category><![CDATA[ADC Festival 2023]]></category>
		<category><![CDATA[ADC Jury Design 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine etwas andere Nachbetrachtung in persönlichen Statements der Jury Design „Interface + Motion“ auf das ADC Festival 2023. #adcfestival23 #changetheworldwithcreativity #adc #adcjury2023</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Eine etwas andere Nachbetrachtung in persönlichen Statements der Jury Design „Interface + Motion“ auf das ADC Festival 2023.</strong></p>



<p>Der ADC 2023, Deutschlands größtes Treffen der Kreativ- und Kommunikationsbranche, fand vom 13. bis 16. Juni in Hamburg im Schuppen 52 – einer alte Lagerhalle in der Hamburger Hafen-City – unter dem Motto: „Change the world with creativity“ statt. Die 30 ADC-Jurys mit insgesamt 450 Juror*innen vergaben in diesem Jahr im Hauptwettbewerb weniger Auszeichnungen als im Vorjahr: drei Grand Prix, 50 goldene, 117 silberne und 233 bronzene Nägel. Dies spiegelt auch die geringere Zahl der Einreichungen in diesem Jahr wider.</p>



<div class="wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="8495" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/3_adc_1260x1260-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8495" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/3_adc_1260x1260-1024x1024.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/3_adc_1260x1260-300x300.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/3_adc_1260x1260-150x150.jpg 150w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/3_adc_1260x1260-768x768.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/3_adc_1260x1260.jpg 1260w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="8494" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/2_adc_1260x1260-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8494" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/2_adc_1260x1260-1024x1024.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/2_adc_1260x1260-300x300.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/2_adc_1260x1260-150x150.jpg 150w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/2_adc_1260x1260-768x768.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/2_adc_1260x1260.jpg 1260w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="8493" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/1_adc_1260x1260-1024x1024.jpg" alt="ADC-Festival 2023: das Motto „Change the World with Creativity&quot; " class="wp-image-8493" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/1_adc_1260x1260-1024x1024.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/1_adc_1260x1260-300x300.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/1_adc_1260x1260-150x150.jpg 150w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/1_adc_1260x1260-768x768.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/1_adc_1260x1260.jpg 1260w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><em>Künstliche Intelligenz (KI), allen voran ChatGPT, hat in jüngster Zeit mit verblüffend inhaltsreichen Texten und überraschenden Bildern ihre beeindruckenden Fortschritte unter Beweis gestellt. Diese Entwicklung wollte der ADC mit seiner Kampagne für das ADC-Festival 2023 noch stärker hervorheben und das Motto „Change the World with Creativity&#8220; auf dem Festival in Hamburg realitätsnah inszenieren. Scholz &amp; Friends generierte alle Motive mit Hilfe von KI.</em></figcaption></figure>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Besonders hervorzuheben: der Nachwuchswettbewerb beim ADC 2023. </h2>



<p>Mit 598 Einreichungen erreichte der ADC Talent Award in diesem Jahr einen Rekord. Einige Beobachter waren der Meinung, dass dieser Teil des Festivals mehr zu bieten hatte als der Hauptwettbewerb. Das mag daran gelegen haben, dass die teilnehmenden Studierenden in der Gestaltung ihrer Arbeiten weniger eingeschränkt waren als die auftragsgebundenen Kommunikationsprofis. Die Jury vergab zwei Grand Prix, 33 Goldene Nägel, 47 Silberne Nägel und 79 Bronzene Nägel. Insgesamt wurden 113 Arbeiten ausgezeichnet und 159 Nägel vergeben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/adc-jury-design_2023-1024x768.jpeg" alt="Jury Design „Interface + Motion“  ADC-Festival 2023" class="wp-image-8482" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/adc-jury-design_2023-1024x768.jpeg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/adc-jury-design_2023-300x225.jpeg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/adc-jury-design_2023-768x576.jpeg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/adc-jury-design_2023-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/adc-jury-design_2023-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Unsere zweitägige Jurysitzung wurde im aufblasbaren Zelt im Schuppen 52 abgehalten. Im Vorfeld fand eine Online-Abstimmung über die eingereichten Arbeiten statt.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Statements der Jury Design „Interface + Motion“ </h2>



<p>Wir beurteilten in der&nbsp;Jury Design „Interface + Motion“ vom User Interface für Web und App über Motion Design für Corporate Design bis Spatial Experience auch die Semester-, Abschluss- und Praxisarbeiten des „ADC Talent Award“ im Bereich „Interface Design, Motion Design und Communication Arts“. Wie im letzten Jahr fand auch beim ADC 2023 ein „Pre-Voting“ statt, bei dem alle Arbeiten und Cases vorab online für die Shortlist bewertet werden konnten. So hatten alle Juror*innen am Jurytag eine sehr gute Übersicht über alle eingereichten Arbeiten.</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-8852cae2 gb-headline-text">Legacy of Tomorrow – unglaublich hohe Kreativität und krasse Qualität</h2>



<p><strong>„Ich fand es wirklich sehr interessant, aber ich bleibe bei deinem <a href="https://www.stories4brands.com/ideen-wie-italienische-pizza-ein-rueckblick-auf-das-adcfestival2022/">Motto vom letzten Jahr</a>: Die Jury war besser als die Arbeiten. Im Großen und Ganzen habe ich aus den Einreichungen nicht wirklich etwas mitgenommen. Es gab nichts bahnbrechend Neues oder Innovatives. Aber es gab einige bemerkenswerte und qualitativ hochwertige Arbeiten, wie z.B. die virtuelle Modenschau „Legacy of Tomorrow“ oder die Netflix „Mockumentary“. Interessant fand ich aber, dass diese Arbeiten, gerade weil sie sich durch eine unglaublich hohe Kreativität und krasse Qualität in der Umsetzung von den anderen Arbeiten abhoben, von der Jury eher gering bewertet wurden. Bevorzugt wurden Arbeiten, die an der Oberfläche weniger glänzten und „handgemachter“ und traditioneller wirkten. Vielleicht ein Zeichen der Zeit, dass allzu Perfektes und Futuristisches derzeit weniger angesagt ist als inhaltliche und gesellschaftliche Relevanz, wie z.B. beim Online-Gedenkprojekt für die Opfer des Holocaust“.</strong> – Christopher Bauer</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/legacy-of-tomorrow-1024x724.jpg" alt="„Legacy of Tomorrow“" class="wp-image-8478" width="878" height="620" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/legacy-of-tomorrow-1024x724.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/legacy-of-tomorrow-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/legacy-of-tomorrow-768x543.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/legacy-of-tomorrow-1536x1086.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/legacy-of-tomorrow.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 878px) 100vw, 878px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Idee von „Legacy of Tomorrow“ ist es, die ansonsten sehr exklusive Runway-Show auf eine neue und außergewöhnliche Ebene des Modeerlebnisses zu heben. Der virtuelle Raum bietet unbegrenzten Spielraum für Kreativität, Ausdruck und Storytelling rund um die Präsentation von Designermode.</em></figcaption></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/legacy-of-tommorrow_adc_theuntold.png" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/casefilm-legacy-of-tomorrow.mp4"></video></figure>



<p><em>Casefilm zu: &#8222;Legacy of Tomorrow&#8220;.</em></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/portaetfilm-netflix-22i-am-not-your-baby22.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;I AM not your Baby&#8220;, die Adaption eines britischen Portraitformats für den YouTube-Kanal von Netflix, konzentriert sich nicht auf das ursprüngliche Thema &#8222;Heimat&#8220;, sondern auf die intime Identitätssuche der Protagonistin Ruby O. Fee. Dieser Ansatz führte zur Entwicklung eines innovativen dokumentarischen Stils, der Rubys Realität in filmische Bilder verwandelte. Ruby hat sich intensiv an der Gestaltung ihrer Episode beteiligt, und das Genre, der Look und die Erzählform spiegeln ihre Perspektive und Fantasie wider.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">„Hammer Arbeit dieses Metaverse der Fashion Week, aber&#8230;&#8220;</h2>



<p>Dominik stimmt dem Urteil von Christopher gerne zu: <strong>„Hammer Arbeit dieses Metaverse der Fashion Week „Legacy of Tomorrow”. Super stylish, i like a lot … aber als alter Assassins Creed Zocker frage ich mich schon wie da der Stealth Mode funktioniert. Irgendwie will man immer mehr. Mehr Interaktivität, mehr geiles Gameplay. Aber dann fällt einem wieder ein, dass es doch nur Werbung ist. Schade Pomade. Und das „Shoah Memorial“ des Jüdischen Museums Frankfurt fand ich eine sehr gelungene, emotionale Arbeit, die dem Thema eine sehr durchdachte Würde verleiht. Die sehr würdevoll zum Nachdenken einlädt und mit der man sich stundenlang beschäftigen kann, um ganz persönliche Schicksale zu entdecken und gegebenenfalls weiterzuerzählen. Großartig.“ </strong>– Dominique FLINX Schuchmann</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/shoah-memorial-frankfurt-1024x576.jpg" alt="„Shoah Memorial Frankfurt“" class="wp-image-8477" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/shoah-memorial-frankfurt-1024x576.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/shoah-memorial-frankfurt-300x169.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/shoah-memorial-frankfurt-768x432.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/shoah-memorial-frankfurt-1536x864.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/shoah-memorial-frankfurt.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das „Shoah Memorial Frankfurt“ dient der digitalen Erweiterung und Erlebbarmachung der Gedenkstätte Neuer Börneplatz. Besucherinnen und Besucher können die Biografien der Ermordeten vor Ort mobil erkunden. Die Recherche- und Erinnerungsplattform funktioniert aber auch ortsunabhängig und kann so von Nachfahren in aller Welt, Forschenden, Interessierten und für die Bildungsarbeit genutzt werden. Informationen können nicht nur gesucht, sondern auch mit der ganzen Welt geteilt werden.</em></figcaption></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/shoah-memorial-frankfurt_adc_theuntold.png" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/casefilm-–-shoah-memorial-frankfurt.mp4"></video></figure>



<p><em>Casefilm zum „Shoah Memorial Frankfurt“</em>.</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-6e358cdd gb-headline-text">&#8222;Uns wird schon was einfallen&#8220; – überzeugt durch Leichtigkeit</h2>



<p>Die Abschlussarbeit &#8222;Uns wird schon was einfallen&#8220; überzeugte durch einen klugen kreativen Ansatz. <strong>„Kaum fällt das Wort Klimaschutz, geht den meisten Menschen der Puls hoch. Klar, wenn wir uns heute nicht um unsere Umwelt kümmern, sehen die Aussichten für ein gesundes Klima und damit für unsere Zukunft mehr als düster aus. Doch wer die Menschen erreichen, wachrütteln und mit ihnen ins Gespräch kommen will, muss sich nicht radikalisieren, auf die Straße gehen oder gar Kreuzfahrtschiffe blockieren. Im Gegenteil: Mit Intelligenz, Kreativität, Ironie und Humor erreicht man oft mehr als mit aggressivem Verhalten, das oft auch aggressive Gegenreaktionen und Wut hervorruft. So erreicht man nicht viel. Also macht man es besser anders. </strong></p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-edb20148 gb-headline-text">Klug gedacht und brillant umgesetzt&#8230;</h2>



<p><strong>So wie die Kampagne: „Wir lassen uns was einfallen“. Klug gedacht und ebenso brillant umgesetzt, überzeugt diese Arbeit beim Thema Klimaschutz durch eine selten gesehene Leichtigkeit, Cleverness, gekonnte Umsetzung, Kreativität und ist nach Meinung der Jury in der Lage, mehr zu bewegen und Diskurse anzustoßen als Krawall und Härte. Hier hören die Menschen erst einmal schmunzelnd zu, denken entspannt nach und kommen so eher zu der Erkenntnis, dass sie selbst etwas tun können. Und wer mit seiner Arbeit etwas in der Gesellschaft auslöst, der ist eben ein echter Gewinner und ein verdienter Nagelbesitzer“.</strong>  – Jörg Hoffmann</p>



<p><strong>„Der Veranstaltungsort war cool, die Luft „hot“ und das Juryteam super. Wir hatten gemeinsam viel Spaß, spannende Diskussionen und tolle Arbeiten zu bewerten. Besonders beeindruckt hat mich die inhaltliche, visuelle und handwerkliche Qualität der Nachwuchsarbeiten. Viele Arbeiten haben es sich thematisch nicht leicht gemacht und sind den komplexen Herausforderungen unserer Zeit mit schönen kreativen Lösungen begegnet. Für mich war die Abschlussarbeit des Talentwettbewerbs „Uns wird schon was einfallen“ das Highlight. Sie stellt den Technikoptimismus in Bezug auf den Klimawandel humorvoll, zugänglich und ästhetisch wunderbar dar. Chapeau!“</strong> – Dominik Lammer</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/22uns-wird-schon-was-einfallen22-1024x724.jpg" alt="Im Sinne des „Critical Design“ werden in der Abschlussarbeit &quot;Uns wird schon was einfallen&quot; absurde Erfindungen konzipiert, " class="wp-image-8472" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/22uns-wird-schon-was-einfallen22-1024x724.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/22uns-wird-schon-was-einfallen22-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/22uns-wird-schon-was-einfallen22-768x543.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/22uns-wird-schon-was-einfallen22-1536x1086.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/22uns-wird-schon-was-einfallen22.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Im Sinne des „Critical Design“ werden in der Abschlussarbeit &#8222;Uns wird schon was einfallen&#8220; absurde Erfindungen konzipiert, die die Ursachen und Folgen der Klimakrise scheinbar im Handumdrehen beseitigen. Die Objekte selbst dienen als Kommunikationsmedium: Durch sie werden die Hoffnungen der Technikoptimisten satirisch überspitzt und in Frage gestellt. Unterstützt durch die Ästhetik aktueller Produktvisualisierungen oszillieren die Konzepte zwischen Glaubwürdigkeit und Ironie. So regen sie zu eigenen Schlussfolgerungen und gesunder Skepsis an.</em></figcaption></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/1.-film-uns-wird-schon-was-einfallen.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Casefilm zur Abschlussarbeit: &#8222;Uns wird schon was einfallen&#8220;.</em></figcaption></figure>



<h2 class="gb-headline gb-headline-c8cc72a9 gb-headline-text">Spot-a-bot.net: &#8222;Es ist beunruhigend, &#8230;&#8220;</h2>



<p><strong>&#8222;Aus meiner Sicht haben wir in diesem Jahr eine außerordentlich vielfältige Palette von Arbeiten gesehen, die sich intensiv mit den unterschiedlichsten gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen. Es ist faszinierend zu sehen, wie viel in Bewegung ist. Es ist bemerkenswert, wie es Kreativen gelingt, so wichtige Themen mit kreativen Ansätzen ins Rampenlicht zu rücken. Ein Beispiel dafür ist die Abschlussarbeit &#8222;Spot a bot&#8220;. Bots auf Twitter werden zunehmend zur Verbreitung von Falschinformationen und zur politischen Manipulation eingesetzt. Sie agieren nicht isoliert, sondern koordiniert, um ganze Trends zu lenken oder gar zu kreieren. Es ist beunruhigend, wie Informationen in unserer Gesellschaft durch Bots verfälscht werden. Aber dank Tools wie Spot-a-bot.net haben wir die Möglichkeit, aktuelle und vergangene Twitter-Trends über Bots zu verstehen und aufzudecken. Das ist ein kluger Schritt.&#8220;</strong> – Birte Ludwig</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="725" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/image_full-file_00147164-1024x725.jpg" alt="&quot;Spot a bot&quot; – erkennt Bots auf Twitter." class="wp-image-8538" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/image_full-file_00147164-1024x725.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/image_full-file_00147164-300x212.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/image_full-file_00147164-768x544.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/image_full-file_00147164-1536x1088.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/image_full-file_00147164.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bots werden auf Twitter eingesetzt, um Falschinformationen zu verbreiten, zu betrügen oder politisch Einfluss zu nehmen. Dabei agieren sie oft nicht allein, sondern koordiniert, um ganze Trends zu steuern oder gar auszulösen. Welche Trends organisch und welche künstlich entstanden sind, lässt sich beim Scrollen durch die Twitter-Timeline nur schwer erkennen. Die Lösung: &#8222;Spot a bot&#8220;.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/spot-a-bot_adc_theuntold.png" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/file_00147165.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Casefilm &#8222;Spot a bot&#8220;.</figcaption></figure>



<h2 class="gb-headline gb-headline-34c6cef9 gb-headline-text">BMW i Vision Dee E-Ink: &#8222;Wie von Geisterhand bewegt &#8230;&#8220;</h2>



<p>Eine Arbeit, die die Jury im Bereich Motion Design begeisterte. <strong>„Perfektes Zusammenspiel von Motion Design und Live-Inszenierung im Raum: Der BMW i Vision Dee E-Ink wird durch seine spezielle Beschichtung zum wandelnden Chamäleon und reagiert in Echtzeit auf das Motion Design im Hintergrund. So tanzen Farben und Muster über den Lack und erwecken das (geparkte) Auto zum Leben bzw. erzeugen die Illusion, dass es sich wie von Geisterhand bewegt“.</strong> – Jan Wölfel</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/reveal-bmw-i_adc_theuntold.png" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/reveal-bmw-i-vision-dee-e-ink.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Casefilm &#8222;Reveal BMW I Vision Dee E Ink&#8220;.</figcaption></figure>



<h2 class="gb-headline gb-headline-1678d716 gb-headline-text">Rundgang der FH Salzburg: Liebe zum Detail und eine klar definierte Leitidee.</h2>



<p><strong>„Das diesjährige ADC Festival war eine ganz besondere Erfahrung. Ich habe viele neue und alte Kollegen aus der Branche getroffen. Darunter auch einige, die ich bisher nur virtuell kannte. Das lag aus meiner Sicht vor allem an der Atmosphäre in der tollen Location Schuppen 52. Das Pendeln zwischen den zeltartigen Räumen und dem Open Space mit Gesprächen und Catering ließ buchstäblich viel Raum für Gedanken und Austausch über die Arbeit und die Veranstaltung selbst. Dies trug sicherlich auch zur ausgewogenen Diskussionskultur in unserer Jury Design Motion &amp; Interface bei.</strong> <strong>Mich persönlich hat auch eine Nachwuchsarbeit begeistert. Das Branding des &#8222;Rundgang der FH Salzburg&#8220; überzeugt durch Klarheit, viel Liebe zum Detail und eine klar definierte Leitidee, die Digital und Print verbindet. Die Ästhetik des QR-Codes wird zum Gestaltungssystem. Aus den Pixeln entstehen Schrift, Veranstaltungslogo, Infografik und Muster. Gerade in den digitalen, animierten Elementen macht die Gestaltung richtig Spaß.“</strong> – Henning Otto</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="698" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/rundgang-fh-salzburg-1024x698.jpg" alt="Rundgang der FH Salzburg: eine Kampagne aus fünf Plakaten " class="wp-image-8474" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/rundgang-fh-salzburg-1024x698.jpg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/rundgang-fh-salzburg-300x204.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/rundgang-fh-salzburg-768x524.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/rundgang-fh-salzburg-1536x1047.jpg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/rundgang-fh-salzburg.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Für den Rundgang der FH Salzburg wurde eine Kampagne aus fünf Plakaten entwickelt, welche mittels Captcha-Bildern den Blick der Betrachter*innen auf Probleme unserer Welt lenken. Scannt man das Plakat mit der AR App Artivive, wird eine Animation sichtbar. </em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/06/casefilm-rundgang-fh-salzburg.mp4"></video></figure>



<p><em>Casefilm zur Abschlussarbeit: „Rundgang FH Salzburg“</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit. Der ADC 2023 traf den Nerv der Zeit </h2>



<p>Der Fokus auf gesellschaftliche Relevanz und authentische Kreativität kann als Antwort auf unsere zunehmend digitalisierte und von künstlicher Intelligenz geprägte Welt verstanden werden. Diese Rückbesinnung auf Authentizität und Inhaltsreichtum könnte den Weg in eine neue Ära der Kreativität ebnen, in der das &#8222;Warum&#8220; über das &#8222;Wie&#8220; triumphiert. Bemerkenswert war auch die Dynamik in unserer Jury, die sich besonders auf den Wettbewerb für junge Talente fokussierte. Die nächste Generation von Kreativen hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie bereit ist, die Bühne zu erobern und die Spielregeln zu verändern. Ihr unkonventioneller und frischer Umgang mit Kreativität stand in scharfem Kontrast zur auftragsgebundenen Arbeit der Kommunikationsprofis. </p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-77819809 gb-headline-text">Nicht mehr nur die Brillanz der Ausführung, sondern vor allem der Kontext entscheidet</h2>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das ADC-Festival 2023 einen klaren Trend aufgezeigt hat: In der Kreativ- und Kommunikationswelt zählt nicht mehr nur die Brillanz der Ausführung, sondern vor allem der Kontext, der inhaltliche Wert und die gesellschaftliche Relevanz der Arbeit. Vielleicht ist das genau die Lektion, die wir in einer Zeit lernen müssen, die zunehmend von digitalen Technologien und künstlicher Intelligenz geprägt ist.</p>



<p>Ein Tipp: Alle Gewinnerarbeiten sind ab sofort in der <a href="https://www.adc.de/wettbewerb/adc-gallery/">ADC Gallery</a> zu bewundern!</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-566f3dea gb-headline-text">Ein herzlicher Dank </h2>



<p>Ein Derzlicher Dank geht an unsere Juryvorsitzende Birte Ludwig und meine Jurykolleg*innen: Thorsten Kraus, Karin Mantel, Henning Otto, Christopher Bauder, Axel Eckstein, Jörg Hoffmann, Diether Kerner, Dominik Lammer, Alexander Müsgens, Markus Sauer, Dominique FLINX Schuchmann, Michael Volkmer, Jan Wölfel. Und natürlich unseren Jury-Assistenten: Jan-Henrik Hahn. Vielen Dank an das gesamte ADC Team für die tolle und reibungslose Organisation der Jurysitzungen. Wir freuen uns auf das ADC Festival 2024!</p>



<p><em>Titelbild: Die 30 ADC-Jurys mit insgesamt 450 Juroren auf einem Bild! Fotografin: <a href="https://helenfischer.com">Helen Fischer</a>. Bildbearbeitung: Jacques Pense (Ergänzung der Ballons).</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.stories4brands.com/adc-2023-gesellschaftliche-relevanz-siegt-ueber-technische-brillanz/">ADC 2023: Gesellschaftliche Relevanz siegt über technische Brillanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.stories4brands.com">theUntold | stories4brands</a>.</p>
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		<title>„Ideen wie italienische Pizza“ – ein Rückblick auf das ADC-Festival 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2022 10:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ADC]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2022]]></category>
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		<category><![CDATA[ADC Festival 2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die etwas andere Nachbetrachtung auf das ADC-Festival 2022 mit persönlichen Statements der Jury Film „Publishing + Spatial Experience“. Kreativität war nie so gefragt wie heute. Denn sie ist die Voraussetzung für neues Denken und für jede Form von Innovation. Deshalb fand unter dem Motto: „Ideas create reality“ das diesjährige ADC-Festival 2022 – endlich wieder live und [&#8230;]</p>
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<h2 class="gb-headline gb-headline-abd6c61a gb-headline-text"><strong>Die etwas andere Nachbetrachtung auf das ADC-Festival 2022 mit persönlichen Statements der Jury Film „Publishing + Spatial Experience“.</strong></h2>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-global-color-8-color has-alpha-channel-opacity has-global-color-8-background-color has-background is-style-dots"/>



<p>Kreativität war nie so gefragt wie heute. Denn sie ist die Voraussetzung für neues Denken und für jede Form von Innovation. Deshalb fand unter dem Motto: „Ideas create reality“ das diesjährige ADC-Festival 2022 – endlich wieder live und in Farbe – in Hamburg statt. Vom 17. bis zum 20. Mai durften 29 Jurys mit 435 Jury-Mitglieder unter 10.000 Einsendungen die kreativsten Arbeiten Deutschlands prämieren und feiern. Auch beim ADC Talent Award – dem Nachwuchs-Wettbewerb – gab es über 500 Einreichungen, die bewertet wurden. Insgesamt 5 Grands Prix, 62 Gold-, 115 Silber- und 272 Bronze-Nägel wurden vergeben. Ein Tipp: mit einem Klick können die Gewinnerarbeiten jetzt in der <a href="https://www.adc.de/adc-gallery/">ADC Gallery</a> bewundert werden! </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/ADC-Festival-2022_theUntold_DeinKopfistderfruchtbarsteOrtderWelt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/ADC-Festival-2022_theUntold_DeinKopfistderfruchtbarsteOrtderWelt.jpg" alt="ADC-Festival 2022" class="wp-image-7626" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/ADC-Festival-2022_theUntold_DeinKopfistderfruchtbarsteOrtderWelt.jpg 1000w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/ADC-Festival-2022_theUntold_DeinKopfistderfruchtbarsteOrtderWelt-300x300.jpg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/ADC-Festival-2022_theUntold_DeinKopfistderfruchtbarsteOrtderWelt-150x150.jpg 150w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/ADC-Festival-2022_theUntold_DeinKopfistderfruchtbarsteOrtderWelt-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Kreativen der Düsseldorfer Agentur Billy Studios haben einen Eierstock zum „Ideenstock“ uminterpretiert und als Key Visual für den ADC-Festival 2022 vielfältig gestaltet. ADC-Mitglieder durften auch ihre eigenen Versionen liefern. So entstand eine sehr diverse und bunte Kreation des Festival Mottos: „Ideas Create reality“. #ideascreatereality</figcaption></figure>



<p>Wir beurteilten in der Film-Jury „Publishing + Spatial Experience“ – dessen Juryvorsitz ich auch dieses Jahr wieder übernehmen durfte – vom Music-Video über Unternehmens- und Point of Sale-Filme auch die Semester-, Abschluss- und Praxisarbeiten des „ADC Talent Award“ im Bereich „Spatial Experience/Extended Reality, Konzeption &amp; Design von Raumerlebnissen“. Wie im letzten Jahr gab es einen „Vor-Voting-Prozess“, in dem alle Filme und Cases vorab online für die Shortlist beurteilt werden konnten. So hatten alle Juror*innen am Jurytag eine sehr gute Übersicht über alle eingereichten Arbeiten.</p>



<p>Drei Arbeiten aus der Kategorie „Music Videos“, die die Jury beeindruckt und sehr gut unterhalten haben:</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/edeka-supermarc_theuntold_mp4_std.original.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/edeka-supermarc_theuntold.mp4"></video></figure>



<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress"><span style="text-transform: initial;">Marc Rebillet – das Musik- und Improvisationstalent aus New York – schrieb und performte einen Song über die Angebotsvielfalt von EDEKA. #SuperMarc</span></figure>



<p></p>



<p><strong>„SuperMarc ist ein Musikvideo, das SuperSpaß macht – auch nach dem 10. Mal gucken. Das liegt am perfekten Testimonial-Match, am Drive der Musik, am hohen Exekutionslevel und zu guter Letzt natürlich auch am Schmand!“</strong> – Michael Preuss</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/bvg-allein-allein_theuntold_mp4_std.original.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/bvg-allein-allein_theuntold.mp4"></video></figure>



<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress"><span style="text-transform: initial;">BVG – Wir fahren allein allein! #weilwirdichlieben</span></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/milka_nimo-x-milka-zart_theuntold_mp4_std.original.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/milka_nimo-x-milka-zart_theuntold.mp4"></video></figure>



<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress"><span style="text-transform: initial;">Harte Beats kombiniert mit einer zarten Botschaft: Milka kooperiert mit Rapper Nimo und ruft zum empathischen Miteinander auf. #Nimo #Milka #SeiZart</span></figure>



<p></p>



<p>Kritisch wurde in der Jury während des ADC-Festival 2022 die sich in den letzten Jahren wiederholende Machart mancher Filme betrachtet. Man nehme dafür einfach ein bekanntes Musikstück, reichere den Liedtext mit den jeweiligen Produktvorteilen an und drehe dann einen Film in der Bahn, im Ladenlokal oder im Supermarkt. Das ist die „Gelinggarantie&#8220;. Ganz so, wie es Dr. Oetker auch schon jahrzehntelang verspricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Nur anders inszeniert ist nicht neu.“</strong></h2>



<p><strong>„Reboots liegen weiterhin im Trend. Was wir bei Kinofilmen und TV-Serien beobachten, zeigt sich auch im Werbeblock. Ein bewährtes Konzept wird einfach anders inszeniert: andere Orte, andere Darsteller*innen, andere Musik. Anders ist aber nicht neu. Am Ende hat man alles schon mal gesehen. Ideen sind wie eine italienische Pizza. Kommt sie frisch aus dem Ofen, schmeckt sie hervorragend. Doch einmal aufgewärmt hat sie völlig an Biss verloren. Da hilft es auch nicht, sie zusätzlich mit Ananas zu belegen. Bei der diesjährigen Jurysitzung gab es dennoch ein Highlight: die Kuchenpause.“</strong> – Jacques Pense</p>



<p>Zwei spannende und inspirierende Filme aus dem Bereich Point of Sale:</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/mini-minimalism_theuntold_mp4_dvd.original.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/mini-minimalism_theuntold.mp4"></video></figure>



<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress"><span style="text-transform: initial;">Der Film &#8222;Minimalismus&#8220; von MINI beschreibt, wie das ikonische Flügel-Logo von Mini in eine Kampagne übersetzt wurde, die sich den zeitlosen Code von Designelementen zunutze macht.</span></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/deutsche-bahn_lonely-clients_theuntold-1_mp4_avc_240p.original.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/deutsche-bahn_lonely-clients_theuntold-1.mp4"></video></figure>



<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress"><span style="text-transform: initial;">Zum Song „All by myself“ inszenierte die Deutsche Bahn das ganze Drama der „Lonely Clients“.</span></figure>



<p></p>



<p><strong>„Ich denke, der Werbefilm steht vor einem großen Umbruch. Das alte Heldenreise-Storytelling á la „Bertha Benz&#8220; stirbt aus. Die Juroren lechzen noch danach, weil sie damit aufgewachsen sind. Der Nachwuchs ist allerdings schon viel weiter. Aber wie könnte man das neue Storytelling der neuen Generation kategorisieren? Dafür ist es noch zu früh. Wir müssen noch 5 Jahre warten, um es einordnen zu können.“</strong> – Henning Patzner</p>



<p>Eine sehenswerte Unternehmensdarstellung im ADC-Festival 2022 ist die #birkenstory von Birkenstock über das Bochumer Urgestein „Hermann Gerland“. Er war Co-Trainer bei Jupp Heynckes, Louis Van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti oder Hansi Flick, und avancierte zum legendären Fußballlehrer beim FC Bayern München. „Tiger, ohne dich wäre aus mir nie das geworden, was ich heute bin“, sagte Thomas Müller, Weltmeister 2014.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/birkenstock-birkenstory_theuntold_mp4_std.original.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2022/05/birkenstock-birkenstory_theuntold.mp4"></video></figure>



<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress"><span style="text-transform: initial;">#birkenstory über das Bochumer Urgestein „Hermann Gerland“.</span></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Die Jury war besser als die Arbeiten …“</strong></h2>



<p></p>



<p>Ein Fazit von Folker zu unserer diesjährigen Juryarbeit des ADC-Festival 2022: <strong>„Denkwürdig war das. Gar nicht mal nur, weil wir seit gefühlten fünfzig Jahren endlich mal wieder als Jury im gleichen Raum gesessen haben. Oder weil am zweiten Jurytag die Eintracht tatsächlich den verdammten Cup geholt hat. Sondern einfach, weil es ein richtig guter Haufen netter Leute war. Man könnte auch sagen, ein netter Haufen guter Leute, das passt auch.</strong> <strong>Auch meine Abstimmung für Gold wird denkwürdig bleiben, weil ich sie aufgrund eines nicht verschiebbaren Zoomcalls mit dem Kunden vom Spielfeldrand des Volksparkstadions abgab. Der Kunde war von der Kulisse allerdings nur bedingt beeindruckt. Saß in der Europapokalsiegerstadt Frankfurt, da konnte ich schlecht gegen anstinken.</strong></p>



<p><strong>Am Ende sagte ich was, von dem die Kollegen meinten, auweia, das sollte aber nicht den Raum verlassen. Tut es jetzt aber. Ich sagte nämlich: „Die Jury war besser als die Arbeiten.“ Das hört sich total fies an, ist es aber nicht. Die Arbeiten waren nämlich richtig gut und wir haben nicht wie so oft rumgenörgelt, dass das ein besonders schlechter Jahrgang gewesen wäre. Ist es nicht. Vielleicht nicht legendär, aber ganz sicher nicht schlecht. Was ich meinte, war: echt gute Arbeiten, aber eben ne richtig feine Jury. Und erzählt mir jetzt nicht, dass nach bestimmt sogar noch mehr als fünfzig Jahren Jury aus dem Homeoffice jede real vorhandene Jury grandios gewesen wäre. Kauf ich nicht. Danke, liebe Kolleginnen und Kollegen.“</strong> – Folker Wrage</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Wir haben die Voraussetzung geschaffen, die Jury Teilnahme von Frauen innerhalb eines Jahres zu verdoppeln und es fast geschafft.“</strong></h2>



<p></p>



<p>Ein herzlicher Dank an unseren Juryassistenten des ADC-Festival 2022 Michael Sautter. Und an meine Jurykolleg*innen: Hannes Böker, Ursel Barwinski, Tobias Eichinger, Harald Linsenmeier Henning Patzner, Jacques Pense, Michael Preuss, Philipp Schmalriede, Thomas Schwarz, Niels van Hoek, Hermann Vaske, Florian Weber, Folker Wrage, Marko Zawadzki</p>



<p>Ja, unsere Jury bestand aus einer Frau und vierzehn Männern. In anderen ADC-Jurys sah die Verteilung aber dieses Jahr schon deutlich anders und besser aus. Ein Kommentar zum Thema Gleichberechtigung und Sichtbarkeit von Dörte Spengler-Ahrens, Präsidentin des ADC: <strong>„Wir haben die Voraussetzung geschaffen, die Jury Teilnahme von Frauen innerhalb eines Jahres zu verdoppeln und es fast geschafft. Und zwar nach den regulären ADC Aufnahmeregeln. Von den fast 50 Neuaufnahmen konnten leider nicht alle Frauen kandidieren. Sonst wäre die Jurybesetzung mindestens doppelt so hoch gewesen. Dieses wunderbare Ergebnis in einem Jahr ist den Mitgliedern zu danken, die dafür gesorgt haben, die tollen Talente zu identifizieren und zu motivieren. Es gab dieses Jahr keine Jury ohne Frau – in manchen bildeten sie sogar zwei Drittel. Und natürlich werden wir weiter daran arbeiten.“</strong> – Dörte Spengler-Ahrens (Quelle: <a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6932984393066020865/?commentUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(activity%3A6932984393066020865%2C6933093450502332417)&amp;replyUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(activity%3A6932984393066020865%2C6933369018980478976)">LinkedIn</a>)</p>



<p>Danke an das ganze ADC Team für die tolle und reibungslose Organisation der Jurysitzungen. Wir freuen uns alle auf das ADC Festival 2023!</p>



<p>Titelbild: Screenshot aus dem Edeka Spot &#8222;SuperMarc&#8220;</p>
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		<title>Homevoting, Homejubel, Homedrinking – der kreative Dreiklang des ADC-Festival 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine etwas andere Nachbetrachtung in persönlichen Statements der Jury Film „Publishing + Spatial Experience“ auf das ADC-Festival 2021 „The same procedure as last year?“ fragt der schwer angetrunkene James. „The same procedure as every year“ antwortet Miss Sophie. Mit einem Augenzwinkern und einem nonchalanten „Well, I’ll do my very best“ quittiert, folgt James ihr in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="gb-headline gb-headline-9ec0091f gb-headline-text"><strong>Eine etwas andere Nachbetrachtung in persönlichen Statements der Jury Film „Publishing + Spatial Experience“ auf das ADC-Festival 2021</strong></h2>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-global-color-8-color has-alpha-channel-opacity has-global-color-8-background-color has-background is-style-dots"/>



<p>„The same procedure as last year?“ fragt der schwer angetrunkene James. „The same procedure as every year“ antwortet Miss Sophie. Mit einem Augenzwinkern und einem nonchalanten „Well, I’ll do my very best“ quittiert, folgt James ihr in die oberen Räumlichkeiten. So endet Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit die Geschichte vom „Dinner for One“. Und genau so haben sich auch die 435 Juror*innen des ADC-Festival 2021 gefühlt und sind dem ADC im Jahr 2 der Corona-Pandemie wieder ins Homeoffice gefolgt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/ADC_Signatur_theUntold.gif"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/ADC_Signatur_theUntold.gif" alt="" class="wp-image-6897" width="716" height="403"/></a><figcaption class="wp-element-caption">„Wir nageln den sprichwörtlichen Pudding an die Wand“: die ADC Festival 2021 Kampagne mit „Jellyfun-Faktor“ von <a href="https://www.teamueberground.com/wedogreatthings/adc">Überground</a> aus Hamburg.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">„Superkraft Kreativität – findet immer einen Weg“</h2>



<p>Unter dem Festival-Motto „Superkraft Kreativität – findet immer einen Weg“ tagten 29 Jurys des Art Directors Club für Deutschland e.V. zum zweiten Mal ausschließlich virtuell via Zoom-Meeting. Per Homevoting wurden die besten kreativen Arbeiten Deutschlands bewertet, Homejubel gab es für besonders geniale Highlights und im Anschluss an jede Sitzung das obligatorische Homedrinking im Homeoffice. Alle Jurys gaben wirklich ihr Bestes, verbunden mit der stillen Hoffnung, dass das ADC Festival 2022 endlich wieder unter normalen, analogen Umständen stattfinden wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/theUntold_ADC2021_Carsten-Bolk_02.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="399" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/theUntold_ADC2021_Carsten-Bolk_02-1024x399.jpeg" alt="Juryarbeit ADC-Festival 2021
" class="wp-image-6896" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/theUntold_ADC2021_Carsten-Bolk_02-1024x399.jpeg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/theUntold_ADC2021_Carsten-Bolk_02-300x117.jpeg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/theUntold_ADC2021_Carsten-Bolk_02-768x299.jpeg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/theUntold_ADC2021_Carsten-Bolk_02-1536x599.jpeg 1536w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/theUntold_ADC2021_Carsten-Bolk_02-2048x798.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Während der ganzen Jurysitzung immer in unserer Mitte: ein Foto des kürzlich verstorbenen <a href="https://www.stories4brands.com//2018/06/19/mein-podcast-ist-das-taegliche-leben/" data-type="URL" data-id="https://www.stories4brands.com/2018/06/19/mein-podcast-ist-das-taegliche-leben/">Klaus Funk.</a> Nachdem unser Jurymitglied Klaus Funk drei Wochen vor unserer Jurysitzung überraschend verstarb, haben wir gemeinsam als Jury entschieden, diesen Platz nicht nach zu besetzen. Stattdessen hatte Julia Stackmann gemeinsam mit Studio Funk die Idee, ihm einen virtuellen Platz in unserer Mitte zu geben. Wer Klaus kannte, weiß, dass ihm das sehr gefallen hätte. Ein wunderbarer Nachruf von HP Albrecht auf Klaus Funk gibt es <a href="https://www.adc.de/2021/04/22/nachruf-auf-klaus-funk/">hier</a>.</figcaption></figure>



<p>Wir beurteilten in der Film-Jury „Publishing + Spital Experience“ – dessen Juryvorsitz ich auch dieses Jahr übernehmen durfte – vom Music-Video über Unternehmens- und Point of Sale-Filme auch die Semester-, Abschluss- und Praxisarbeiten des „ADC Talent Award“. Wie im letzten Jahr gab es einen „Vor-Voting-Prozess“, in dem alle Filme vorab online für die Shortlist beurteilt werden konnten. So hatten alle Juror*innen am Jurytag eine gute Übersicht über alle Arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Juryarbeit ADC-Festival 2021: Immer sachlich, immer fair, aber auch mit klarer Kante. </h2>



<p><strong>„Nach der ersten Sichtung der eingereichten Arbeiten und Erstellung einer ersten, persönlichen Shortlist, war ich doch etwas ernüchtert ob der Anzahl der Einreichungen und deren Qualität – die Semesterarbeiten hier klar ausgenommen –, und hatte mich auf einen überschaubaren Jurytag eingestellt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als dann die Stunden verstrichen und die Diskussionen immer angeregter wurden. Immer sachlich, immer fair, aber auch mit klarer Kante. Hat großen Spaß gemacht. Und was ich gerne noch mal besonders hervorheben möchte: Herausragend, was wir trotz Pandemie-Jahr an Nachwuchs-Semesterarbeiten sehen und beurteilen durften. Vielleicht sollte man auch beim Nachwuchs noch mal über die Kategorien nachdenken, um Arbeiten jenseits der klassischen Filmhochschulen etwas mehr Freiraum zu geben.“</strong> – Philipp Schmalriede</p>



<p>Stellvertretend für alle tollen Arbeiten aus dem „ADC Talent Award“ vier Arbeiten, die unsere Jury begeisterten:</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-f236bae9 gb-headline-text">„Kokoro zieht uns visuell direkt in seinen Bann.&#8220; </h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://vimeo.com/468594889"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="427" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/07/kokoroko-1024x427.jpeg" alt="Kurzfilm &quot;Kokoro&quot; FH Salzburg" class="wp-image-8711" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/07/kokoroko-1024x427.jpeg 1024w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/07/kokoroko-300x125.jpeg 300w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/07/kokoroko-768x320.jpeg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2023/07/kokoroko.jpeg 1250w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Kurzfilm &#8222;Kokoro&#8220; von den FH Salzburg (Quelle Bild) Studierenden Florian Weiermann, Raphael Strodl, Aylin Özdemir, Jakob Vasak und Julian Bertschler erhielt beim ADC Talent Award einen Goldenen Nagel in der Kategorie Kurz- und Werbefilm.</figcaption></figure>



<p>&#8222;<strong>Ein gesellschaftskritischer Kunstfilm, der das Streben nach Social-Media-Fame in Form einer perfiden Dystopie darstellt. In einer aus Porzellan geschaffenen Welt kämpfen Menschen um den Thron des Social-Media-Olymps. Um im Social-Media-Ranking aufzusteigen, muss das Herz aus der Brust der Konkurrenz gerissen werden. Das menschliche Herz als Metapher eines Instagram-Likes wird hier zum Sinnbild rücksichtslosen Handelns. Der Film besticht durch sein Design und seine Gestaltung. Das ist visueller Zeitgeist. Kleine Details und versteckte Symbole lassen den Betrachter an dieser Arbeit immer wieder Neues entdecken, neue Ebenen erschließen sich. In Kombination mit seinem technoiden Soundtrack geht das unter die Haut und bewegt nachhaltig.“</strong> – Sebastian Oehme &amp; Jacques Pense</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Bei „Weird Search Requests“ stimmt alles.&#8220; </h2>



<figure class="wp-block-video"><video height="540" style="aspect-ratio: 960 / 540;" width="960" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/film_ecosia_weirdsearchrequests_theuntold_mp4_std.original.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/film_ecosia_weirdsearchrequests_theuntold.mp4"></video></figure>


<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><span style="text-transform: initial;">ECOSIA &#8211; Weird Search Requests</span></figure>


<p></p>



<p><strong>Ein schlaues Konzept, eine filmische Umsetzung auf einem Niveau, das Arbeiten aus der Praxis locker in den Schatten stellt und die Liebe in den Details. Vom Casting über den Text bis hin zur Animation der Super-Einblendungen am Ende. Alles ist perfekt. Und auf den Punkt. Eine Arbeit, für die man unzählige Bäume pflanzen will. Oder eben Nägel.“</strong> – Sebastian Oehme</p>



<p></p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-ef1c5828 gb-headline-text">Handwerklich mit sehr viel Liebe zum Detail</h2>



<figure class="wp-block-video"><video height="540" style="aspect-ratio: 960 / 540;" width="960" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/film_just_in_case_theuntold_mp4_std.original.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/film_just_in_case_theuntold.mp4"></video></figure>


<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><figcaption>Just in case</figcaption></figure>


<p><strong>„Ihr habt diese Arbeit noch nicht gesehen, dann solltet Ihr das jetzt tun. Handwerklich mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Jede Szene ist eine Idee für sich. Und führt uns am Ende zur brutalen Erkenntnis: „At least it was made with love.“ Leider umsonst. Umsonst? Ja, genau. Denn uns wird mit schönen Bildern eine deutliche Konsumkritik untergejubelt. Unsere Gesellschaft produziert tagtäglich mit viel Aufwand Dinge, Sachen, Produkte, die letztendlich auf dem Müll landen. Das bleibt hängen.“</strong> – Tim Jacobs</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine unerträgliche Kakofonie der Gefühle</h2>



<figure class="wp-block-video"><video height="540" style="aspect-ratio: 960 / 540;" width="960" controls poster="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/film_silenceoutofcontrol_theuntold_mp4_std.original-1.jpg" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/05/film_silenceoutofcontrol_theuntold.mp4"></video></figure>


<figure class="wp-block-video wp-block-embed is-type-video is-provider-videopress wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><span style="text-transform: initial;">Silence out of Control</span></figure>


<p><strong>„Der Film entführt uns in die Welt zweier taubstummer Kinder und ihrer besonderen sensiblen Wahrnehmung. Denn ihre Welt ist nicht still, sondern sehr feinfühlend und wahrnehmend gerade gegenüber körpersprachlicher Aggression und von Gewalt geprägten Emotionen, die als unerträgliche Kakofonie der Gefühle regelrecht körperlich erlitten werden. Als Vertreter einer unberührbaren Welt halten sie uns den Spiegel vor und erinnern uns daran, den Umgang miteinander gründlich zu überdenken. Dieser in feinen und poetischen Bildern erzählte Film bricht eine Lanze für eine Welt, die sich der aggressiven Kakofonie in der sie lebt, endlich bewusst wird und wieder zurückfindet zu einem Umgang, der von Empathie und Rücksicht geprägt ist. Seine Botschaft ist: Lernt einander wieder besser zu verstehen, indem ihr respektvoller miteinander kommuniziert.“</strong> – Nicolai Karo</p>



<p>Drei Arbeiten aus dem regulären ADC-Festival 2021 Wettbewerb, die uns auch sehr begeistert, amüsiert und inspiriert haben:</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Alter, das kann sich keiner ausdenken.&#8220; </h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">ETR &#8211; Hafenwind „Stadtmusikbande“ (Bremen, 1992)</figcaption></figure>



<p><strong>„Alter, das kann sich keiner ausdenken. Da gibt’s in Bremen so ein Musiklabel. Allein der Name! Erotik Toy Records. Und dann machen die einen Film über ihr Label. Ziehen das auf als Doku, in der sie sich als rappende Jugendbande der frühen 90er inszenieren. Komplett mit Jeansjacke, Hansa Pils und Stress mit der Freundin. Aber es kommt noch dicker: Die reichen das als Unternehmensfilm beim ADC-Festival 2021 ein. Als Unternehmensfilm! Und dann gewinnen die noch, die ollen Rabauken. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt.“</strong> – Folker Wrage</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Freigeist filmen mit Passion&#8220;</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Chasing iNEXT &#8211; Episode 1 | #NextGen 2020. (Webserie, 6 Filme)</figcaption></figure>



<p><strong>„This is really the NEXT Level of film! Freigeist filmen und das mit all dieser Passion, dem perfekten Timing und in einer Contentfülle, die einen einfach nur staunen lässt. Respekt an BMW, so loszulassen und als Marke einen großen NEXT Schritt zu gehen. Auf dass viele diese Filme sehen und irgendwann auch den iNext.“</strong> – Marko Zawadzki</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-e44b3c09 gb-headline-text">Wabert zwischen Kunst und Kommerz </h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Rocket &amp; Wink. Art/Work for Music.</figcaption></figure>



<p>Mir persönlich hat ein Film besonders gut gefallen bei ADC-Festival 2021: die Unternehmensdarstellung „Art/Work for Music“ von Rocket &amp; Wink. Dieser Film sprüht vor kreativer Energie. Wabert dabei zwischen Kunst und Kommerz hin und her. Und feiert lässig das Design von Plattencovern und Plakaten. Der kreative Wahnsinn, verpackt in einen Unternehmensfilm. Muss man auch erst mal schaffen.</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline- gb-headline-text">Zum Schluss ein persönliches Fazit von Tim zu unserer Jurysitzung:</h2>



<p><strong>„Es ist lange her, dass ich so stolz war, Teil des Deutschen ADC zu sein. Denn ich war Teil einer Gruppe von kreativen Menschen unterschiedlichster Art, die Kreativität lieben und dies über Stunden wieder und wieder in unserer Jury vorgelebt haben. Ich durfte Teil von Diskussionen sein, die Runde für Runde ungesehene, teils geniale Details in den Arbeiten hervor gearbeitet haben und die mir die Augen geöffnet, mein Herz bewegt und ab und zu Entscheidungen zu Recht hat revidieren lassen. Jede Auszeichnung ist durch dieses Feuer der Leidenschaft gegangen und damit etwas ganz Besonderes. Für mich persönlich war dies keine Jury. Nein. Es war ein Seminar über Film und Kreativität, welches man so nicht kaufen kann.“</strong> – Tim Jacobs</p>



<p>Danke an das ganze ADC-Festival 2021 Team für die tolle und reibungslose Organisation. Wir freuen uns alle auf ein hoffentlich wieder analoges ADC-Festival 2022!</p>



<p>Ein herzlicher Dank an unsere Juryassistenz Peggy&nbsp;Bienert. Und an meine Jurykolleg*innen: Folker F. Wrage, Tim Jacobs, Nikolai Karo, Tobias Kollmann, Harald Linsenmeier, Sebastian Oehme, Henning Patzner, Jacques Pense, Philipp Schmalriede, Julia Stackmann, Niels van Hoek, Florian Weber, Marko Zawadzki</p>



<p>Titelbild: Screenshot | Carsten Bolk</p>
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		<title>Warum die „Hidden Portraits“ von Volker Hermes in der Pandemie den Nerv der Community treffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carsten Bolk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 13:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2021]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Volker Hermes, Düsseldorfer Künstler und Maler, über seine Fotoserie „Hidden Portraits“, Maskentragen in Corona Zeiten und künstlerische Selbstvermarktung in Social Media. Volker, in deiner Fotoserie „Hidden Portraits“ verwandelst du historische Gemälde in maskierte Portraits und bekommst damit in der Corona-Pandemie sehr große Aufmerksamkeit in Social Media – vor allem bei Instagram. Was und wie ist [&#8230;]</p>
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<h2 class="gb-headline gb-headline-c6f36801 gb-headline-text"><strong>Volker Hermes, Düsseldorfer Künstler und Maler, über seine Fotoserie „Hidden Portraits“, Maskentragen in Corona Zeiten und künstlerische Selbstvermarktung in Social Media.</strong></h2>



<p><strong>Volker, in deiner Fotoserie „Hidden Portraits“ verwandelst du historische Gemälde in maskierte Portraits und bekommst damit in der Corona-Pandemie sehr große Aufmerksamkeit in Social Media – vor allem bei Instagram. Was und wie ist das passiert?</strong></p>



<p>Gefühlt als Letzter auf diesem Planeten habe ich mir Mitte 2019 auf Rat einer guten Freundin ein Instagram Profil zugelegt. Eher widerwillig und zugegebenermaßen skeptisch. Ich habe ohne weitere Erwartungen einige Arbeiten hochgeladen und es passierte auch nicht viel. Im März 2020 wurden dann meine Hidden Portraits von ein paar Akteuren der Plattform wahrgenommen, die ich vorher gar nicht kannte. Meine Arbeit wurde sehr wohlwollend gefeatured und in kurzer Zeit folgten mir plötzlich sehr viele Menschen. Ich bekam Nachrichten, Interviewanfragen, Kommentare aus der ganzen Welt. Das setzt sich tatsächlich bis heute fort und so sind eine größere Anzahl von Followern zusammengekommen, die immer wieder neue Kreise erschließen. Besonders freut mich, dass&nbsp;diese Kontakte den virtuellen Raum verlassen haben und ich zu Ausstellungen und Projekten eingeladen wurde. Ich bin inzwischen in Kontakt mit vielen Museumsleuten aus den Häusern, in denen die Originale meiner Collagen hängen und dieses Netz von Kontakten bereichert meine Arbeit enorm.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><a href="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Hidden-Vivien_Fotocollage2020_theUntold.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Hidden-Vivien_Fotocollage2020_theUntold-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6842" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Hidden-Vivien_Fotocollage2020_theUntold-819x1024.jpg 819w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Hidden-Vivien_Fotocollage2020_theUntold-240x300.jpg 240w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Hidden-Vivien_Fotocollage2020_theUntold-768x960.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Hidden-Vivien_Fotocollage2020_theUntold.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Hidden-Vivien&#8220; (Fotocollage 2020) von Volker Hermes</figcaption></figure>



<h2 class="gb-headline gb-headline-8de7a099 gb-headline-text">Hidden Portraits und die Masken der Pandemie</h2>



<p><strong>Waren die <a href="http://www.volkerhermes.de/hiddenP.html">„Hidden Portraits“</a> zuerst da oder hat dich das Maskentragen in der Pandemie zu deiner Arbeit inspiriert? Hat sich vielleicht auch deine Arbeit durch die Pandemie verändert?</strong></p>



<p>Die Hidden Portraits sind ein durchgängiges Projekt – neben meiner Malerei – seit mehr als 10 Jahren. Es geht dabei gar nicht so sehr um das Phänomen einer Maske in Zeiten einer Pandemie. Es geht um die gesellschaftliche Funktion von Porträts als Repräsentation einer Elite. Mit meinen Masken oder generell Verhüllungen, erreiche ich eine Fokusverschiebung im Umgang mit historischen Gemälden. Verkürzt ausgedrückt: Man muss sie schlichtweg einmal anders ansehen. Diese weltweiten Ereignisse, die Pandemie, die Masken sind sozusagen auf ein lang bestehendes Projekt geprallt und natürlich hat diese Ausnahmesituation Auswirkungen auf meine Arbeit. Aber viel weniger in künstlerischer Sicht als in emotionaler Sicht. Plötzlich weiß ich, wie sich so eine beengende Maske in der Realität anfühlt. Und durch die größere Wahrnehmung meiner Arbeit haben sich natürlich neue Möglichkeiten ergeben. Aber genauso wie vorher verhülle ich die Porträts in vielen Formen, Masken sind da nur ein Teilbereich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Volker-Hermes_Fotocredit-Franz-Schuier_theUntold.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="822" height="1024" src="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Volker-Hermes_Fotocredit-Franz-Schuier_theUntold-822x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6843" srcset="https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Volker-Hermes_Fotocredit-Franz-Schuier_theUntold-822x1024.jpg 822w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Volker-Hermes_Fotocredit-Franz-Schuier_theUntold-241x300.jpg 241w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Volker-Hermes_Fotocredit-Franz-Schuier_theUntold-768x956.jpg 768w, https://www.stories4brands.com/wp-content/uploads/2021/04/Volker-Hermes_Fotocredit-Franz-Schuier_theUntold.jpg 1084w" sizes="auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Volker Hermes (Foto: Franz-Schuier)</figcaption></figure>



<h2 class="gb-headline gb-headline-52e1921f gb-headline-text">Arbeiten mit Photoshop und Respekt für die Künstler</h2>



<p><strong>Du bearbeitest alte Gemälde per Bildbearbeitung. Wie gehst du dabei genau vor? Und was ist dir wichtig dabei? Gibt es auch &#8211; limitierte, signierte &#8211; Abzüge deiner Arbeiten?</strong></p>



<p>Per Photoshop forme ich aus Teilen der Gemälde neue Kopfbedeckungen, Masken, absurde Kreationen und verhülle die Gesichter. Dabei nehme ich nur das, was schon im Bild vorhanden ist, füge den Gemälden nichts von außen hinzu und achte auf die Eigenheiten der originalen Künstler. Das alles aus Respekt vor diesen grandiosen Arbeiten, die ich nicht entwürdigen oder zerstören will.&nbsp; Meine Interventionen fügen sich bei aller Seltsamkeit glaubhaft in das Bild. Diese Gemälde, die eine Art Schaufenster einer Elite waren, stecken voller Anspielungen, Informationen über eine Gesellschaft, die es so nicht mehr gibt und wir nicht mehr verstehen. Deswegen ist unser Zugang etwas verkürzt. Wir schauen in Museen den Dargestellten auf Portraits intuitiv ins Gesicht, nehmen so Kontakt auf. Ich blockiere diesen Zugang, der Betrachter ist gezwungen, sich auch mit anderen Teilen des Bildes zu beschäftigen, eine neue Beziehung zu entwickeln. Heraus kommen Fotoarbeiten, bewusst zeitgenössisch, die ich in einer kleinen Auflage von 5 (+1), natürlich nummeriert und signiert produziere.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-pullquote is-style-default has-vivid-red-color has-text-color"><blockquote><p>Die Hidden Portraits sind natürlich nur ein Teil meiner künstlerischen Arbeit. Meine Malerei sieht ganz anders aus und macht mindestens genauso viel meiner Persönlichkeit als Künstler aus.</p><cite>Volker Hermes</cite></blockquote></figure>



<p><strong>Musst du Urheberfragen klären, wenn du alte Gemälde nutzt und postest? </strong>&nbsp;</p>



<p>Die Künstler, deren Arbeiten ich nutze, sind mehr als 75 Jahre tot, ihre Rechte somit erloschen. Ich bin zwar generell geschützt durch die Freiheit der Kunst, da meine Arbeit durchgehend und eigenständig ist, aber dennoch respektiere ich, dass einige Museen, die Rechte an den Abbildungen haben, einer Modifikation gegenüber nicht so aufgeschlossen sind. Es gibt aber immer mehr Häuser, die entscheiden, ihre Fotodateien freizugeben. Es gibt viele Sammlungen, das Metropolitan Museum in New York, das Rijksmuseum in Amsterdam, die Bilder in einem „open access“ zur Verfügung stellen. Aber es kommt vor, dass ich gerne mit Originalen arbeiten möchte, die nicht im open access zu finden sind. Dann kontaktiere ich die Museen und beschreibe meine Arbeit. In den allermeisten Fällen bekomme ich dann die Datei, weil mein künstlerischer Ansatz anerkannt wird.&nbsp;</p>



<p><strong>Gibt es die Frage nach Maskenporträts als Auftragsarbeiten?</strong></p>



<p>Ja, die gibt es. Aber ich mache keine Auftragsarbeiten. Allerdings entstehen manchmal neue Arbeiten hinsichtlich eines Projektes, einer Fragestellung&nbsp; oder einer thematischen Ausstellung. Aber grundsätzlich nur mit allen Freiheiten.&nbsp;</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-817dfd0a gb-headline-text">Hidden Portraits auf Social Media</h2>



<p><strong>Nutzt du zur Selbstvermarktung aktiv Social Media? Und welche Kanäle nutzt du genau?</strong></p>



<p>Für einen Künstler ist es natürlich immens wichtig, seine Arbeiten auch zu zeigen. Social Media ist da eine mögliche Form, die ich auch nutze. Das ist dann ein sehr direkter Austausch ohne große Hürden, mit einer großen Reichweite. Tatsächlich muss man sich aber genau überlegen, ob diese Form auch wirklich zwingend ist, ob dieser Kanal für die eigenen Arbeiten funktioniert. Ich kann gut verstehen, dass andere künstlerische Formen nicht so geeignet sind. Bei meinen Hidden Portraits funktioniert das aber gut. Speziell nutze ich Instagram, auf Facebook lade ich meistens nur Interview-Links zur Information für meine Freunde hoch. Allerdings poste ich auf Instagram gar nicht so viel, vielleicht ein oder zweimal in der Woche. Das ist also alles andere als eine Vermarktungsmaschinerie und ich verzichte auf jeglichen privaten Content. Es geht nur um meine Arbeiten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram wp-block-embed-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://www.instagram.com/p/CLoJB1plu-V/
</div></figure>



<p><strong>Produzierst du speziellen Content für Social Media?</strong></p>



<p>Grundsätzlich zeige ich nur bestehende Arbeiten, die ich exakt so auch ausstelle. Sie entstehen also nicht extra für Social Media. Letztes Jahr wurde ich aber vom <a href="https://www.kunsthaus.nrw">Kunsthaus NRW Kornelimünster</a> im Rahmen einer Ausstellung gebeten, für einen Tag den <a href="https://www.instagram.com/kunsthausnrw/">Instagram-Kanal des Museums</a> mit Stories zu übernehmen. Da habe ich mir dann überlegt, wie so ein Social Media Format für mich aussehen müsste, wie es zu meiner Arbeit passt. Entwickelt&nbsp; habe ich kleine 15 Sekunden Clips mit Hidden Portraits als Stories. Das waren dann also tatsächlich Erfindungen für diese Plattform.&nbsp;</p>



<h2 class="gb-headline gb-headline-f88f3fc6 gb-headline-text">Über Popularität und Markenzeichen des Künstlers Volker Hermes</h2>



<p><strong>Was hat sich für dich und deine Arbeit mit der neu gewonnen Popularität verändert?</strong></p>



<p>Zu meiner künstlerischen Arbeit ist jetzt natürlich sehr viel Kommunikation hinzugekommen, die ich koordinieren muss. Gerade nach Fernsehbeiträgen war das Echo enorm. Es ist mir ein großes Anliegen, dass ich möglichst viel beantworte, meine Kunst aber dabei nicht zu kurz kommt – ich muss ihr tatsächlich bewusst Platz einräumen. Ansonsten haben sich viele wunderbare Kontakte ergeben, die neue Perspektiven ermöglicht haben und es gibt tolle Projekte. Neue Möglichkeiten, für die ich sehr dankbar bin.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Die Fotoserie „Hidden Portraits“ zeichnet sich durch einen hohen Wiedererkennungswert aus. Selbstähnlichkeit nennt die Markensoziologie dieses Erfolgsprinzip. Ist diese Arbeit dein Markenzeichen?</strong></p>



<p>Ja, meine Hidden Portraits sind gut als meine Arbeit zu identifizieren und vermutlich werde ich damit aktuell in einer öffentlichen Wahrnehmung verbunden. Überhaupt von einer Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, halte ich schon mal für ein großes Kompliment und ich bin darüber sehr froh. Aber die Hidden Portraits sind natürlich nur ein Teil meiner künstlerischen Arbeit. Meine Malerei sieht ganz anders aus und macht mindestens genauso viel meiner Persönlichkeit als Künstler aus. Mehr noch, innerhalb meiner Malerei gibt es auch noch unterschiedliche Herangehensweisen, die sich extrem visuell unterscheiden. All diese Arbeiten verfolge ich mit ganzer Kraft, Wiedererkennung hin oder her. Es gibt bestimmt eine Handschrift, aber nichts davon lässt sich mit Begriffen des Marketings beschreiben. Ich mache das, was ich als Künstler machen muss. Sollte ich Arbeiten für künstlerisch notwendig halten, die marketing-technisch katastrophal wären, für mich aber wahnsinnig aufregend und wichtig: Ich würde keine Sekunde zögern, sie zu machen.&nbsp;</p>



<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel künstlerischen Erfolg, Volker!</strong></p>



<p><em>Zur Person: Der Künstler und Maler Volker Hermes studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschüler bei Dieter Krieg. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.</em></p>



<p>Titelbild: „Hidden-Pourbu-V“ (Photocollage 2019) von Volker Hermes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.stories4brands.com/hidden-portraits-volker-hermes-social-media-community/">Warum die „Hidden Portraits“ von Volker Hermes in der Pandemie den Nerv der Community treffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.stories4brands.com">theUntold | stories4brands</a>.</p>
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